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Katalog · Vatikanische Museen

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186 Exponate, 91 vollständige Beschreibungen. Auf der Website sind die Beschreibungen der Exponate des Ägyptischen Museums, des Pio-Clementino, der Kandelabergalerie und der Pinakothek sowie ausgewählte Beschreibungen zu den Werken Raffaels und der Sixtinischen Kapelle vollständig verfügbar. Die übrigen Beschreibungen werden in Auszügen präsentiert.

01Gregorianisches Ägyptisches Museum15 · Exponate
Wenn man das Gregorianische Ägyptische Museum betritt, versteht man mit Begeisterung, dass dies so ziemlich die größte Ausstellung ägyptischer Artefakte in der Welt ist. Hier kann man anhand von Exponaten, die vor vielen Jahrhunderten in Mesopotamien und Syrien hergestellt wurden, etwas über die ägyptische Kultur lernen. Das Gregorianische Ägyptische Museum wurde im Jahr 1839 eröffnet. Mit seinen neun Sälen wurde es von Papst Gregor XVI. als die größte Sammlung des kulturellen Erbes des alten Ägypten gegründet. Heute können Sie Skulpturen, Papyri, Sarkophage und Fragmente von Mumien sehen. Papst Pius VII. begann die Sammlung mit den Artefakten aus dem III. Jahrhundert, der Zeit der römischen Invasion in Ägypten, die bei den Ausgrabungen entdeckt wurden, zu sammeln. Lassen Sie sich nicht die Skulptur von Ramses II. auf dem Thron und die Statue von Udjaḥorresnet entgehen, die neben anderen zahlreichen Exponaten in der ersten Halle ausgestellt sind. Der zweite Saal beherbergt ägyptische bemalte Holzsarkophage, Mumien, Kanopen und Ushabti-Figuren. In der vierten Halle zieht eine Anubis-Statue besondere Aufmerksamkeit auf sich, in der fünften Halle sollten Sie die Statuen von Ptolemäus II. und Tiye sehen. Der siebte Saal beherbergt die Sammlung hellenistischer und römischer Skulpturen aus Bronze und Ton sowie islamische und christliche Keramiken. Im achten und neunten Saal befinden sich Artefakte aus Mesopotamien und dem alten Syrien.

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Vatikanischer NaophorusDie ganze Geschichte

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Udjahorresnet war ein altägyptischer religiöser und öffentlicher Vertreter, ehrenwerter Adliger und Priester von Neith, der Göttin des Krieges und der Jagd. Udjahorresnet bekleidete die Ämter des Premierministers, Diplomaten, königlichen Schatzmeisters, Chefarztes, Oberhauptes der Kopisten der Großen Texte und Befehlshabers der ägyptischen Flotte. Er war eine einflussreiche Persönlichkeit und beteiligte sich an der Regierung Ägyptens. Als er Befehlshaber der ägyptischen Flotte war, wurde Ägypten von der persischen Armee erobert, was das Ende der 26. Dynastie bedeutete. Beim Ausgraben der Uschebtis wurden in seiner Naophoros-Statue Uschebtis mit dem Namen Udjaorresnet gefunden. Die Statue befand sich in einem Kalksteinsarkophag, der im Grab platziert war. Der zweite Sarkophag aus Basalt in Form eines menschlichen Körpers wurde in den ersten Sarkophag gelegt. Die Naophoros-Statue enthält die Inschriften der Titel und ehrenwerten Handlungen, die Udjaorresnet am Hof der Pharaonen vollbracht hat.

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RamsessDie ganze Geschichte

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Ramses der Große regierte Ägypten im 13. Jahrhundert v. Chr. Er war einer der bedeutendsten Vertreter der 19. Dynastie der ägyptischen Pharaonen. Ramses war ein vernünftiger Staatsmann. Er regierte das Königreich so, dass sich Ägypten in allen Bereichen entwickeln konnte. Gleichzeitig stärkte er seine Militärmacht. Ramses beendete den verheerenden Kampf zwischen Ägyptern und Hethitern und stellte den Frieden wieder her, indem er ihn durch persönliche Familienbande festigte. Der Pharao heiratete die Tochter des hethitischen Königs und überzeugte das Volk davon, dass ein Krieg Ägypten von der Landkarte auslöschen könnte. Ramses sorgte für Frieden und stellte über hundert Jahre lang günstige Handelsbeziehungen zwischen Ägypten und Asien her. Neben seinen politischen Angelegenheiten entwickelte und verwirklichte er auch kulturelle Projekte. Ramses ließ die Kolonnade in Karnak und die Tempel von Osiris und seinem Vater Sethos I. errichten. Die ägyptischen Könige, die nach dem Tod Ramses regierten, versuchten, ihn zu kopieren, da sie den gleichen Ruhm und die gleiche Zuneigung des Volkes erlangen wollten. Aber es war vergeblich. Ramses II. wurde in Stein verewigt. Seine Statue erhebt sich mitten im Sand von Luxor. Dies sagt mehr über die Einstellung der Menschen zu ihrem Herrscher aus als alle Worte.

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Statue des Gottes AnubisDie ganze Geschichte

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Im alten Ägypten war Anubis der Gott der Einbalsamierung und der Bestattungsriten. Ägyptischen Mythen zufolge war Anubis der Sohn von Osiris, dem Gott des Ackerbaus und Gott der Toten. Als Osiris getötet wurde, machte sich Anubis daran, ihn zu begraben. Er wickelte den Körper in das mit einer speziellen Lösung getränkte Tuch. So entstand die erste Mumie. Man ging davon aus, dass er die Mumifizierung und die Bestattungsriten erfunden hatte. Man glaubte, dass die Seelen der Toten Anubis begegneten, der sie an der Hand zu Osiris, dem König der Unterwelt, führte. Er hatte den Kopf eines Schakals und einen menschlichen Körper. Zwischen seinen Ohren befindet sich eine kleine Sonnenscheibe auf einem Halbmond. Dies ist das Symbol, das auf den Gott Merkur verweist, mit dem Anubis gleichgesetzt wurde. Er war ein Fährmann der Toten in die Unterwelt, weshalb er den Caduceus als Attribut des Totengottes in der Hand hält.

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KakaoDie ganze Geschichte

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Der Name Santo Stefano del Cacco bezieht sich genau auf diese Statue. „Cacco“ ist ein römisches Wort und bedeutet „Affe“. Die Statue trägt die lateinische Inschrift, die besagt, dass sie in dem 159 n. Chr. erbauten Tempel aufgestellt werden darf.Eine Skulptur mit Hundekopf stellt den ägyptischen Gott Thot dar.Thot war der Gott des Mondes, der Berechnung, der Schrift und der Wissenschaft. Der Gott Thot soll den Kalender erschaffen haben.

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Mumien und EinbalsamierungDie ganze Geschichte

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Die Konservierung des Körpers durch Einbalsamierung spielte in der ägyptischen Kultur eine wichtige Rolle. Dies ist ein traditioneller Bestattungsschritt. Die alten Ägypter glaubten, dass sich auf diese Weise die Seele des Toten nach dem Tod wieder mit seinem Körper vereinigt.Zum ersten Mal wurde die Einbalsamierung im dritten Jahrtausend v. Chr. durchgeführt, und nach der arabischen Eroberung Ägyptens im Jahr 641 v. Chr. verschwand die Tradition.Der gesamte Einbalsamierungsprozess dauerte etwa 70 Tage und wurde von Priestern durchgeführt. Sie wuschen den Körper, entfernten seine inneren Organe und bedeckten ihn mit sogenanntem göttlichem Salz, um die Feuchtigkeit aus dem Gewebe zu entfernen. Die Brusthöhle wurde mit Harz gefüllt, um den Körper schwerer zu machen. Die Haut wurde eingerieben und mit Aromaöl parfümiert. Dann wurde der Körper in Leinenbinden gewickelt. Vor dem Einlegen in einen Sarg wurde dem Gesicht der Mumie eine Maske aufgesetzt, um es zu schützen und zu erhalten.Um die Mumie besser zu erhalten, begannen die Ägypter, das Gehirn zu entfernen. Später hörten sie damit jedoch auf, da das Gehirn als physischer, emotionaler und intellektueller Kern, als Zentrum des Menschen, angesehen wurde.

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Ushabti des Pharao SetiDie ganze Geschichte

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Die Gruppe von zweiundzwanzig Uschebtis wurde im Tal der Könige gefunden, im Grab des Pharaos Seti 1, dem Vater von Ramses 2. Das Tal der Könige ist als die beste jemals entdeckte Begräbnisstätte bekannt. Im Grab des Pharaos Seti 1 wurden 700 Uschebtis gefunden.In der ägyptischen Kultur sind die Uschebtis Grabfiguren aus Holz oder Stein, die einen Menschen mit vor der Brust verschränkten Armen darstellen. Sie wurden zusammen mit dem Verstorbenen in das Grab gelegt. Nach dem Glauben des ägyptischen Volkes ersetzten solche Figuren den verstorbenen Meister und dienten ihm als Diener. Sie unterstützten den Verstorbenen, versorgten ihn mit Nahrung und nahmen seinen Platz ein, um körperliche Arbeit zu verrichten.Diese Uschebti wurde aus verschiedenen Holzarten hergestellt. Sie wurde mit einem glänzenden schwarzen Harz pflanzlichen Ursprungs überzogen. Dieser schwarze Lack war ein Symbol für das Überleben nach dem Tod.

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Grabtuch der Frau des VatikansDie ganze Geschichte

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Die Leinwand „Die Dame des Vatikans“ gehört zu einer bestimmten Art von weiblichen Leichentüchern. Es gibt nur sechs Exemplare, die in verschiedenen Museen verteilt sind. Das Kleid, der kostbare goldene Schmuck und die Frisur der dargestellten Frau sind typisch für die römische Mode und Kultur. Das Porträt zeigt die Frau in voller Lebensgröße. Die Frau in den reichen Kleidern liegt auf einer bestickten Bettdecke. Ihre Arme sind vor der Brust verschränkt, ihre Füße ruhen auf Kissen, ihre Augen sind weit geöffnet, sie trägt Schmuck an Hals, Ohren und Fingern. Das figurative Feld wird von einer Reihe rechteckiger Abbildungen eingerahmt. Das Leichentuch enthält zwei Abbildungen, die nur fragmentarisch erhalten sind. Eine davon zeigt den Lehrer, der einem jungen Schüler eine philosophische Rede hält. Die zweite zeigt einen grausamen Kampf zwischen einem jungen Mann und einem Löwen. Die Zeit hat die Dame des Vatikans nicht verschont. Was die übrigen Abbildungen betrifft, so bleibt Historikern nichts anderes übrig, als zu versuchen, zu erraten, was auf dem Leichentuch abgebildet war.

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Sarkophag des DjedmutDie ganze Geschichte

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Der Sarkophag gehört Djedmut, einer ägyptischen Priesterin des Gottes Amon. Sie verherrlichte den Gott, sang ihm zu Ehren Lieder und genoss zu Lebzeiten hohes Ansehen.Der Sarkophag stammt aus der 22. Dynastie. Zu dieser Zeit litt Ägypten unter einer Wirtschaftskrise. Zu dieser Zeit wurden Sarkophage zum wichtigsten Element der Bestattungsriten.Der hölzerne Sarkophag von Djedmut fällt in die Kategorie der sogenannten „gelben Särge“. Solche Sarkophage wurden mit Malereien auf gelbem Hintergrund verziert. Die gelbe Farbe war ein Symbol des ewigen Lebens, und die Vielfalt der Zeichnungen auf dem Sarkophag zeigte den Status der Verstorbenen, ihre Größe und ihren Reichtum im Leben.Der hölzerne Deckel des Sarkophags ist mit den Bildern von Djedmut und ihrem Ehemann verziert, denen die Hohepriester die Opfergaben darbrachten.

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Relief mit geflügeltem GeniusDie ganze Geschichte

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Ashur-Nasir-pal II. war der König von Assyrien, der im Jahr 9 v. Chr. regierte. Der Herrscher war ein erfolgreicher Eroberer und talentierter Diplomat. Er leitete 14 militärische Feldzüge, die von Grausamkeit und Rücksichtslosigkeit geprägt waren. Aufgrund dessen wurde er als der grausamste Barbar Assyriens bezeichnet. Er entwickelte eine Militärstrategie des schnellen Vorankommens, die einen Präzisionsangriff auf den Feind und die sofortige Errichtung von Verteidigungsposten in dem mit Gewalt eroberten Gebiet beinhaltete. Wenn es zu Aufständen kam, wurden die Rebellen massiv getötet und das Gebiet vollständig verwüstet. Trotz seiner Grausamkeit, die er während seiner Feldzüge an den Tag legte, trug der König zur Blüte der assyrischen figurativen Kunst bei. Ein Beispiel für diese Kunst war die Dekoration des monumentalen Königspalastes von Ashur-Nasir-pal. Das Kalkstein-Wandrelief befand sich im Raum I des Palastes und gehörte zum mythischen Thema der Anbetung des Heiligen Baumes. Der Baum war ein Symbol für Fruchtbarkeit, Leben und Lebensenergie.

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Statue des Osiris AntinousDie ganze Geschichte

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Antinoos, ein junger Grieche, war der Favorit des römischen Kaisers Hadrian. Nach seinem tragischen Tod im Nil wurde Antinoos als Osiris, Apollon, Hermes und Herkules verehrt.Sein Kult war äußerst beliebt. Gegenwärtig gibt es mehr Bilder von Antinoos als von vielen anderen mächtigeren und berühmteren Römern.Der Kult um Antinoos war eng mit Osiris verbunden, der im Nil ertrunken war und später auferstand, um die Erde fruchtbar zu machen. Die alten Ägypter glaubten, dass Osiris den Pflug erfand und ihn den Menschen gab und ihnen das Ackerbauen beibrachte. Er war der König der Unterwelt, ihr Richter und gleichzeitig die Kraft, die das Leben an die Ufer des Nils zurückbrachte.Osiris wurde „Meister der Liebe“, „Ewige Jugend“ und „Meister der Stille“ genannt. Den Legenden zufolge wurden die ägyptischen Pharaonen nach ihrem Tod mit Osiris in Verbindung gebracht und konnten wie er wiederauferstehen.

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WeihrauchfassDie ganze Geschichte

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Das ägyptische Räuchergefäß „Horus' Arm“ erinnert an einen Papyrusstamm und besteht aus drei klaren Symbolen.Dieses Artefakt ist eine Hommage und ein Symbol des Horus-Kults. Man glaubte, dass Horus die Pharaonen beschützte, die als Inkarnation des Gottes galten. Der lange Griff hat die Form eines menschlichen Arms, der eine Untertasse auf der offenen Hand hält. In diesem Behälter wurde das Räucherpulver platziert und verbrannt. Das Räuchergefäß endet mit dem Falkenkopf des Gottes Horus. Zwischen der Hand und dem Falken befindet sich eine Figur des knienden Pharaos. Er scheint seine Hände auf einen Behälter zu legen, in dem das übrige Räucherwerk platziert wurde. Bei den Ritualen zur Verehrung der Götter war das Verbrennen von Weihrauch Teil der Luftreinigung. Da die Schreine, in denen die Götterstatuen standen, geschlossen waren, konnte keine Luft zirkulieren. So reinigte der verbrannte Weihrauch die Umgebung in den fest verschlossenen Schreinen, in denen die heiligen Reliquien standen. Im alten Ägypten war Weihrauch genauso wertvoll wie Gold. Er wurde zur Erleuchtung und zum Erlangen von Weisheit verwendet, indem er die Atmung verlangsamte und ein Gefühl des inneren Friedens vermittelte.

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Statue der Königin TuyaDie ganze Geschichte

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Tuya war die Gemahlin des ägyptischen Pharaos Amenophis III. Sie wurde „Große Königliche Gemahlin“ genannt und übte oft Einfluss auf die Entscheidungen des Pharaos aus. Tuya lebte im 14. Jahrhundert v. Chr. und spielte eine wichtige Rolle bei der Einführung des Aton-Kults als Staatsreligion im alten Ägypten. Sie und Amenophis hatten sechs Kinder. Nachdem einer ihrer Söhne, Echnaton, Pharao geworden war, führte er den Kult des Sonnengottes Aton ein. Die Königin nahm an der Seite des Pharaos an offiziellen Zeremonien und diplomatischen Besuchen teil. Um ihre Macht und Größe zu zeigen, ließ sie sich in Nubien, im heutigen Sudan, einen Tempel errichten. So gelang es Tuya, die Macht ihres Mannes, des Pharaos Amenhotep, noch mehr zu feiern.

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Statue der Löwinnengöttin SekhmetDie ganze Geschichte

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Die alten Ägypter verehrten Sekhmet als mächtige Kriegsgöttin, als heiße Sonne und als Tochter des Sonnengottes Ra und Herrin der Wüste. Sekhmet konnte Feuer speien und wurde als Löwin, ein heiliges Tier, dargestellt.Die Göttin verkörperte den gleißenden Sonnenschein und wurde mit der Sonnenscheibe auf dem Kopf dargestellt.Den Legenden zufolge verteidigte Sekhmet die Pharaonen vor Feinden, indem sie sie in den Krieg führte und ihre Rivalen stürzte. Die strenge und aufbrausende Göttin konnte Menschen töten, indem sie Krankheiten auf sie übertrug. Den Mythen zufolge bestrafte Sekhmet Ägypten mit einer Plage. Der Pharao Amenophis III. befahl, siebenhundert Statuen der Göttin zu errichten, um ihn zu besänftigen. Trotz alledem wurde Sekhmet als Göttin der Heilung und als Friedensstifterin verehrt.

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Statue des Gottes BesDie ganze Geschichte

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In der ägyptischen Mythologie ist bes ein gängiges Wort für Zwerge, die als Beschützer von Haushalten und Familien und als Verteidiger gegen böse Geister verehrt wurden. Sie waren Beschützer von Säuglingen und werdenden Müttern.Der Name „bes“ stammt vom nubischen Wort besa, was „Katze“ bedeutet. Historiker glauben, dass der Bes-Kult eine Verehrung der Katze als Beschützerin des Haushalts vor Schädlingen und wilden Tieren ist.Bes wurde als Zwerg mit einem stämmigen Körper, einem maskenähnlichen Gesicht, einer niedrigen Stirn und eingezogenen Augen dargestellt. Er scheint auf einem Felsen zu sitzen, die Hände auf den Knien ruhend und die Zunge herausstreckend. Seine Schultern und Hüften sind mit einem Löwenfell bedeckt und er trägt einen großen Schmuck um den Hals.Auf dem Kopf befindet sich ein Loch für ein Metallattribut, das einen weiteren steinernen Kopfschmuck trägt. Traditionell trugen die Bes einen prächtigen Kopfschmuck aus Federn.

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Gruppe mit Ptolemaios 2Die ganze Geschichte

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Die Statuen stellen Ptolemaios II. und seine Schwester Arsinoë II. dar, die seine Frau wurde. Ptolemaios II. war im 3. Jahrhundert v. Chr. König von Ägypten. Neben seinen politischen Aktivitäten ist er auch für die Heirat mit seiner Schwester Arsinoë bekannt.Als Throninhaber strebte Ptolemaios danach, seinen politischen Einfluss über die Grenzen Ägyptens hinaus auszudehnen und die Kontrolle über das Gebiet bis nach Asien zu übernehmen. Zu diesem Zweck stärkte er seine Position auf See. Zu dieser Zeit floh seine Schwester Arsinoe vor ihrem Ehemann in Mazedonien nach Ägypten, um Königin zu werden. Sie war eine hinterlistige und raffinierte Intrigantin in Mazedonien. Und sie heiratete ihren Bruder, um die Macht zu übernehmen.Nach altgriechischen Legenden wurden diese beiden Statuen von Kaiser Caligula nach Rom gebracht. In Rom schmückten sie ein Gebäude, das seiner Schwägerin Drusilla gewidmet war. Sie wurde zur Göttin erhoben, als Ptolemaios sich Arsinoe II widersetzte.

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02Pio Clementino museum30 · Exponate
Das Pio-Clementino-Museum zeigt weiterhin die besten klassischen Exponate. Das im Schloss Belvedere untergebrachte Museum hat die Namen seiner Gründer - Papst Clemens XIV und Pius VI - verewigt. Die Pontifex hatten alle Gründe, das Museum zu gründen. Damals, in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, beherbergte die Schatzkammer des Vatikans nicht die größte Sammlung von Kunstwerken, die ihre Vorgänger seit einigen Jahrhunderten zusammengetragen hatten. So wurden die Schatzkammer und der Belvedere-Palast wiederaufgebaut. Seitdem hat das Pio-Clementino-Museum damit begonnen, antike Exponate auszustellen. Überall, in den Sälen und im achteckigen Innenhof mit Kolonnaden, sind verschiedene Skulpturen und Sarkophage zu sehen.

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Kabinett der Masken
Das Kabinett der Masken ist ein im 18. Jahrhundert rekonstruierter Sommerpavillon, der mit den Sälen des Palastes von Innozenz VIII. verbunden war. Der Boden des Kabinetts ist mit den ältesten Mosaiken bedeckt, die über Jahrhunderte hinweg wunderschön geblieben sind. Die vier Mosaike, die Masken darstellen, wurden 1780 in der Hadriansvilla in Tivoli gefunden. Interessanterweise werden die Masken auf 50 v. Chr. datiert. Antike Marmorstatuen werden in der Galerie der Masken aufbewahrt. Die bedeutendsten von ihnen sind eine römische Skulptur der drei Grazien, eine Statue der Satire, eine Skulptur der tanzenden Frau und das Hauptexponat - eine Statue der Aphrodite von Knidos. Bitte beachten Sie, dass diese Statue zu Recht als die beste Kopie der Bronzeskulptur von Praxiteles gilt.

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Griechisch Kreuz Halle
Der Saal des griechischen Kreuzes wurde von Michelangelo Simonetti entworfen. Schauen Sie am Eingang des Saals nach unten, und Sie werden sehen, dass der Boden mit einem kostbaren Mosaik aus dem III. Jahrhundert v. Chr. bedeckt ist. Dieses Mosaik wurde zuerst in der Villa in Tusculum in der Nähe von Rom verlegt. Interessanterweise ist die Halle in Form eines griechischen Kreuzes gebaut. Das griechische Kreuz ist ein Kreuz mit rechteckigen, gleich langen Armen, die senkrecht zueinander stehen. Diese Besonderheit gab der Halle ihren Namen. Ein aufmerksamer Besucher wird in diesem Saal ägyptische Dekorationselemente entdecken. So können Sie Sarkophage aus Porphyr sehen. Ein Sarkophag wurde für Constantia, die Tochter von Kaiser Konstantin, und der zweite für seine Mutter Helena angefertigt. Sehen Sie sich die Verzierung des Sarkophags von Helena an. Der Sarg ist mit römischen Reitern verziert, die die Barbaren besiegt haben. Der Sarkophag von Constantia ist mit skulptierten Amoretten verziert, die Trauben pflücken. Lassen Sie sich das einzigartige Exponat nicht entgehen - die Figur einer Frau, die sich bewegt. Sie ist hinter dem Sarkophag der Heiligen Helena zu sehen. Historiker glauben, dass dies eine einzige erhaltene Statue von Kleopatra ist. Im Saal des griechischen Kreuzes können Sie unter anderem die Skulpturen von Octavian Augustus und Julius Caesar sowie Mosaike bewundern.

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Die Galerie der Statuen
Die Galerie der Statuen war ursprünglich ein Sommerflügel des Palastes von Innozenz VIII. Wenn Sie diesen Ort besuchen, werden Sie die Fresken der italienischen Maler Andrea Mantegna und Pinturicchio sehen. Dies waren die ersten Bilder, die die Galerie Ende des 15. Jahrhunderts schmückten. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurde dieser Saal in eine Statuengalerie umgewandelt und erhielt so sein heutiges Aussehen. Hier finden Sie klassische Skulpturen. Es sind römische Kopien solcher Meisterwerke wie die Statue des Apollo Sauroktonos, die schlafende Ariadne, Narziss, der betrunkene Satyr, der sitzende Paris, Flachreliefs von Mars, Minerva und Venus.

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Halle der Tiere
Sie befinden sich in der Halle der Tiere. Dies ist die weltweit größte Sammlung von antiken Statuen wilder Tiere. Sie sind umgeben von fast 150 Statuen aus Alabaster, farbigem und weißem Marmor. Fast alle Exponate, die Sie sehen können, sind Kopien griechischer Originale, die auf Befehl von Papst Pius VI. angefertigt wurden. Der Bildhauer Francesco Antonio Franzoni arbeitete an den Statuen. Und die Tier- und Vogelstatuen wurden Ende des XIX. Jahrhunderts restauriert. Jh. restauriert. In der Halle der Tiere sehen Sie die Statue des Meleager mit Hund und den Kopf des kaldonischen Ebers, den Torso des Minotaurus, römische Sarkophage, die den Vertretern der Scipionen gehörten.

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Halle der Musen
Nun befinden Sie sich in dem Saal, der 1782 von dem italienischen Maler Michelangelo Simonetti entworfen wurde. Der Saal der Musen ist mit sechzehn Marmorsäulen geschmückt. Schauen Sie nach oben, und Sie werden die Deckenfresken von Tommaso Conca sehen. Sie stellen Apollo und neun Musen dar, umgeben von den berühmten Dichtern der Antike - Homer, Aischylos, Pindar, Vergil, Tasso und Ariosto. Im Musensaal befinden sich Marmorstatuen von Apollo und neun Musen, den griechischen Beschützerinnen der Kunst. Diese Skulpturen sind Kopien der griechischen Originalstatuen aus Bronze aus dem dritten Jahrhundert vor Christus. In der Mitte des Saals befindet sich der Belvedere-Torso, ein Modell des ideal und schön proportionierten Körpers nach Michelangelo.

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Achteckiger Hof
Nun befinden Sie sich im Innenhof, dem Herzstück aller Vatikanischen Museen. Hier ist die Ausstellung der prächtigen römischen Sarkophage mit Flachreliefs zu sehen. Bevor dieser Hof zu einer der Hauptattraktionen in einem Führer der Vatikanischen Museen wurde, war der Innenhof ein Orangengarten. Doch Papst Julius II. verschönerte ihn, indem er hier und da antike Statuen in den Schatten der Bäume stellte. Später, im Jahr 1775, ordnete Papst Pius VI. an, den Gartenbereich mit einem achteckigen Säulengang einzuzäunen, der den Eingang des Palastes einrahmte. Nach dreißig Jahren wurden in den vier Ecken vier durch Arkaden getrennte Nischen errichtet. Es handelt sich um die Laokoon-Nische, die Perseus-Nische, die Apollo-Nische und die Hermes-Nische. So erhielt der Garten sein heutiges Aussehen.

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Runde Halle
Der Rundsaal ist fast 250 Jahre alt. Er wurde in seiner Blütezeit im Jahr 1780 im klassizistischen Stil entworfen und gebaut. Michelangelo Simonetti wurde mit dem Projekt beauftragt. Wenn Sie nach unten schauen, werden Sie feststellen, dass der Boden mit römischen Mosaiken aus dem III. Jahrhundert bedeckt ist, die die Kämpfe der griechischen Krieger mit Tritonen und Zentauren darstellen. In der Mitte des runden Saals befindet sich ein riesiges Porphyrbecken mit einem Umfang von 13 Metern. Früher schmückte es das Holdenhaus von Kaiser Nero. In den Nischen befinden sich 18 Statuen und Marmorbüsten von römischen und griechischen Göttern und mythologischen Helden. Werfen Sie einen Blick auf die Skulptur des Antinoos. Außerdem finden Sie das Porträt von Kaiser Hadrian, der als Dionysos dargestellt ist, und die Statue des mächtigen Herkules. Dies ist die einzige vergoldete Statue, die seit der Antike unverändert erhalten geblieben ist.

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Venus CnidusKabinett der MaskenDie ganze Geschichte

Praxiteles

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Die Aphrodite von Cnidus ist die erste steinerne Darstellung der nackten Frau. Diese Skulptur ist die weibliche Statue, die am häufigsten vervielfältigt wird. Interessanterweise schuf Praxiteles, der Schöpfer der Statue, zwei ähnliche Skulpturen der Aphrodite. Eine von ihnen war mit einem Mantel bedeckt, die andere war völlig nackt. Die zweite Statue wurde von den Bewohnern der griechischen Kolonie Cnidus gekauft und erlangte Weltruhm. Einige Menschen reisten nach Cnidus, nur um die Statue der Göttin zu sehen. Praxiteles benutzte seine Geliebte Phryne, eine sehr schöne Frau, als Modell. In der Antike galt es jedoch als Blasphemie, Götterstatuen nach menschlichem Vorbild zu schaffen. Phryne wurde wegen Gotteslästerung angeklagt und vor Gericht gestellt. Der Redner Hypereides hatte den Auftrag, sie zu verteidigen. Er hielt eine Rede und zog Phrynes Gewand aus, um die Schönheit ihres Körpers zu zeigen. Zu jener Zeit glaubten die Menschen an eine ideale Seele in einem perfekten Körper. Eine schöne und gütige Person wurde mit Göttern gleichgesetzt. Die Richter waren von Phrynes Schönheit so angetan, dass sie sie einstimmig freisprachen. Die Statue der Aphrodite von Cnidus ist die genaueste Kopie der Skulptur von Praxiteles aus dem Jahr 340 v. Chr. Die ursprüngliche griechische Skulptur existiert nicht mehr, aber viele Kopien sind erhalten geblieben.

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Sarcofagus von ConstantiaGriechisch Kreuz HalleDie ganze Geschichte

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Ein prächtiger Sarkophag ist ein Symbol des ewigen Lebens, das auf das Leben nach dem Tod anspielt. Der Sarkophag aus rotem Porphyr enthält die sterblichen Überreste von Constantia, einer Tochter des Kaisers Konstantin. Der Sarkophag ruht auf vier Löwinnenstützen. Der Sarg ist auf allen vier Seiten mit Amoretten verziert, die Trauben pflücken. Die Seiten des Sarkophags sind mit drei geflügelten Knaben verziert, die Trauben treten. Warum ist diese Szene auf der letzten Ruhestätte der Kaisertochter abgebildet? Tatsache ist, dass römische Sarkophage die Form von Weinpressen nachahmten. Und das hatte eine tiefe Bedeutung. Die Beeren wurden gepresst, aber nach der Gärung verwandelten sie sich in Brutwein. So werden die gepressten Trauben zu Wein, der ein neues Leben hat. In Anbetracht des antiken Glaubens erhält das Konzept des Flachreliefs des Sarkophags seine Bedeutung. Die unsterblichen Amoretten schenken der begrabenen Constantia neues Leben. Ihre Seele erlangt wie die Weintrauben Unsterblichkeit. Constantia starb 354, und einige Jahrhunderte später wurde sie von den Römern heiliggesprochen. Sie wurde in der Kirche von St. Costanza beigesetzt.

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Sarcofagus St HelenaGriechisch Kreuz HalleDie ganze Geschichte

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Der Sarkophag der Helena ist ein Symbol für militärischen Erfolg und eine letzte Ehrung für das Talent und die Macht eines Feldherrn. Und in Wahrheit wurde dort nicht ein glorreicher Krieger, sondern Helena, die Mutter des römischen Kaisers Konstantin des Großen, begraben. Historiker glauben, dass das prächtige Grabmal ursprünglich für Kaiser Konstantin errichtet wurde. Aus diesem Grund ist es mit dynamischen militärischen Szenen geschmückt, die für ein Frauengrab nicht geeignet sind. Denn glorreiche militärische Siege waren der Hauptstolz der römischen Herrscher. Der monumentale Sarkophag aus rotem Porphyr ist mit Schlachtszenen verziert. Das Flachrelief des Grabes zeigt römische Soldaten auf Pferden, die Barbaren töten. Auf dem Deckel des Sarkophags halten Amoretten prächtige Girlanden als Symbol der Ehre und der Grüße der Sieger.

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Apollon SavroctonDie Galerie der StatuenDie ganze Geschichte

Praxiteles

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Apollo Sauroktonos (Apollo Eidechsentöter) symbolisiert den Sieg des Lichts über die Dunkelheit. In der Antike wurden viele Kopien der Skulptur des Apollo Sauroktonos angefertigt. Das bedeutet, dass die Statue bei den Römern recht beliebt war und ihr Konzept recht klar war. Die Botschaft der Szene wird vielleicht deutlich, wenn wir die römischen Mythen über Apollo betrachten. Apollo, der Gott der Sonne, des Lichts und des Lebens, hat zwei entgegengesetzte Seiten. Eine davon ist dunkel. Sie symbolisiert einen langen Schlummer, das Vergessen, den Tod. In den Mythen stellt eine Eidechse die dunkle Seite des Gottes dar. Indem er die Eidechse mit seiner eigenen Hand tötet, ist Apollo seine dunkle Seite losgeworden und ist nur noch ein Lichtgott. Der zweite Teil des Titels der Statue, "sauroktonos", kommt von zwei griechischen Wörtern - saura (Eidechse) und kteinen (töten). Der junge Sonnengott Apollo ist dabei, eine Eidechse zu töten. In wenigen Sekunden wird der Junge eine Eidechse, die auf einen Baum klettert, mit einem kleinen Pfeil töten.

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MeleaerHalle der TiereDie ganze Geschichte

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Die Statue stellt Meleager von Belvedere nach der Tötung des kalydonischen Ebers dar. Dies ist eine bekannte Geschichte aus der griechischen Mythologie. Die gemeißelte Szene ist mit einer tragischen Legende verbunden. Meleager ist der Sohn von König Oeneus von Kalydon und seiner Frau Althaea. Er wird in den Gedichten "Ilias" und bei den Argonauten und den kalydonischen Jägern erwähnt. Der griechischen Sage nach hörte seine Mutter Althaea bei der Geburt von Meleager eine bedrohliche Vorhersage, dass ihr Sohn sterben würde, sobald einer der Stöcke im Kamin vollständig verbrannt sei. Sobald Althaea die schreckliche Nachricht hörte, zog sie den Stock aus dem Feuer, löschte ihn und versteckte ihn in einer Truhe. Es schien, als hätte die Mutter ihren Sohn vor einem schlimmen Schicksal bewahrt. Einst vergaß Meleagers Vater, Artemis, der Göttin der Jagd, ein Opfer zu bringen, und sie beschloss, ihn zu bestrafen. Die Göttin ließ einen riesigen Eber auf Calydon los und verwüstete Felder und Wälder. Der tapfere Meleager und seine Freunde töteten das Tier, aber Artemis ließ den Siegern keine Ruhe. Sie provozierte den Streit um den Kopf des Ebers zwischen ihnen. Während des Kampfes wurden Meleagers Verwandte mütterlicherseits getötet. Als seine Mutter Althaea davon erfuhr, wurde sie wütend und verbrannte den versteckten Stock. Meleager war sofort tot. Meleager ist mit dem Kopf des Ebers nach der kalydonischen Jagd abgebildet. Sein treuer Jagdhund, der wahrscheinlich bei der Jagd geholfen hat, sitzt neben dem Sieger.

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JaguarHalle der TiereDie ganze Geschichte

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In der Antike wurde der Leopard "das Tier der Götter" genannt, das häufig in heiligen kaiserlichen Menagerien gehalten wurde. Das mythische Bild des Leoparden steht für Furchtlosigkeit, Mut, Tapferkeit, Treue, Aggressivität und Wildheit im Kampf. Das Tier ähnelt einem Jaguar, Ibis, Gepard und Leopard zugleich. Aber es handelt sich kaum um eine Jaguar-Statue. Da dieses Tier in Südamerika beheimatet ist, wurde es damals noch nicht entdeckt. Es ist nicht so wichtig, welches Tier aus einem Stein gemeißelt wurde. Alle Raubkatzen stellen einen kultischen, edlen und kämpferischen Charakter dar. Diese Leopardenstatue ist ungewöhnlich, da sie teilweise farbig ist. Die verschiedenen Fragmente aus schwarzem und bernsteinfarbenem Alabaster stellen die natürlichen Farben des Tieres dar.

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ClioHalle der MusenDie ganze Geschichte

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Clio ist die griechische Muse der Geschichte, die dazu bestimmt ist, die Heldentaten von Menschen und Göttern zu verherrlichen. Clio trägt einen Kranz aus Lorbeer auf dem Kopf. Lorbeer ist ein Symbol für Ruhm, Sieg und Frieden. Er wurde den Helden verliehen. Die Muse der Geschichte ist mit dem Kranz gekrönt. Das bedeutet, dass sie immer bereit ist, die Namen der Helden niederzuschreiben. In ihrer Hand hält sie einen Pergamentstamm. Es enthält die Chronik der vollbrachten Taten. Clio trägt auch die Namen von edlen Menschen und Göttern in die Spindel ein.

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Das Belvedere TorsoHalle der MusenDie ganze Geschichte

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Historiker haben über den Ursprung des Belvedere-Torsos debattiert. Aber trotz des Mangels an Informationen über die Statue ist bekannt, dass Michelangelo selbst die raffinierten und realistischen Linien der Muskulatur bewunderte. Als er die Decke der Sixtinischen Kapelle mit Fresken bemalte, benutzte er das Bild der sorgfältig eingegrabenen Statue. Als der Maler jedoch gebeten wurde, die fehlenden Teile des Torsos wiederherzustellen, lehnte er dies ab, da er die Statue für ideal hielt. Der neo-attische Theoretiker Johann Winckelmann verglich den Torso mit "einer mächtigen Eiche, die gefällt und ihrer Zweige und Äste beraubt worden ist". Historiker vermuten, dass die Statue Herakles, Polyphem, Prometheus, Ares oder Philoctetes darstellen könnte. Die populärste Version besagt jedoch, dass es sich um den griechischen Ajax handelt, der auf dem Stein sitzt und an den Selbstmord denkt. Kunstexperten haben festgestellt, dass der Kopf zur rechten Hand geneigt war. Und er hielt das Schwert in der Hand, mit dem sich der Held das Leben nehmen würde. Angeblich wurde Odysseus während des Trojanischen Krieges zum Feldherrn ernannt und nicht Ajax, und er war so wütend, dass er sich umbrachte.

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KalliopeHalle der MusenDie ganze Geschichte

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Kalliope ist die beredteste Muse, die Schutzherrin der epischen Poesie, der Philosophie und der Wissenschaft. Im Griechischen bedeutet ihr Name "schönstimmig". Deshalb nannte Dionysos die Poesie "Kalliope's Schrei". Kalliope ist die ältere Tochter des Zeus und die Mutter des berühmten legendären Helden Orpheus. Er erhielt seine Musikalität und Poesie von seiner Mutter. Kalliope hält eine Wachstafel und einen Holzgriffel, ein Schreibwerkzeug. Daraus ergibt sich die Redewendung "im hohen Stil schreiben", d.h. in beredtem und klangvollem Stil.

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UraniaHalle der MusenDie ganze Geschichte

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Urania ist die Muse der Astronomie. Als die griechische Mythologie die Konzepte der Musen entwickelte, war die Astronomie keine komplizierte exakte Wissenschaft. Es handelte sich vielmehr um eine Reihe von Hypothesen über den Himmel und die Sterne. Daher wurde Urania oft als "himmlische" Muse bezeichnet. Die strenge Urania wird mit einem Globus und einem Zeiger in der Hand dargestellt, wie eine gelehrte Lehrerin.

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ApolloHalle der MusenDie ganze Geschichte

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Apollo ist ein Schutzherr der Künste, der Poesie, der Musik und ein Anführer der neun Musen. Zunächst glaubten die alten Griechen, dass Apollo das Vieh beschützt. Dann galt er als Wahrsager und schließlich als Vater der Sonne und des Lichts. Der junge Gott hält eine Cithara in seiner Hand. Es scheint, als ob er gleichzeitig spielt und singt. Auf der Kithara ist die Figur des antiken griechischen Helden Marsyas eingemeißelt. Der Legende nach war Marsyas ein begabter Musiker und wetteiferte beim Spielen der Cithara mit Apollo. Die Musen beurteilten den Wettbewerb und gaben Marsyas den Vorzug. Dann begann Apollo, die Cithara zu spielen und gleichzeitig zu singen. Marsyas schaffte es nicht und verlor. Zur Strafe für seine Hybris hängte Apollo Marsyas an eine Kiefer und häutete ihn bei lebendigem Leib.

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TerpsichoreHalle der MusenDie ganze Geschichte

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Terpsichore ist die Muse des Tanzes, der im Einklang mit dem Diktat des Herzens ausgeführt wird. Einer Version zufolge ist sie die Mutter der Sirenen. Die Leier in ihrer Hand symbolisiert die Musik, die ein untrennbarer Bestandteil des Lebens von Terpsichore war. Sie war eine geschickte Tänzerin, und ihre tänzerische Meisterschaft steht für das Gleichgewicht von Natur, menschlichen Körperbewegungen und Emotionen.

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PolyhymniaHalle der MusenDie ganze Geschichte

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Polyhymnia ist die Muse der heiligen Poesie, der heiligen Hymne und der Redekunst. Sie symbolisiert den in der Musik verherrlichten Glauben. Die alten Griechen glaubten, dass der Erfolg eines Redners von der Gnade der Polyhymnia abhing. Ein Redner musste die Muse besänftigen, dann verlieh sie ihm eine fantastische Beredsamkeit. Wenn der Redner sich nicht an Polyhymnia wandte, war seine Rede nicht erfolgreich.

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MelpomeneHalle der MusenDie ganze Geschichte

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Melpomene ist die Muse der Tragödie, des Chors und der musikalischen Harmonie. Sie wurde zunächst als Schutzherrin der heiligen Lieder, dann als Schutzherrin der traurigen Lieder und schließlich als Muse der dramatischen Kunst und des Theaters bezeichnet. Sie verkörpert das tragische Prinzip des Theaters. Melpomene trägt einen Theatermantel, hält in ihrer rechten Hand eine tragische Maske und in ihrer linken Hand ein Messer. Traditionell symbolisiert die Maske ein Theater, und das Messer ist ein Symbol für die Unausweichlichkeit der Bestrafung derjenigen, die den Göttern nicht gehorchten. Der Legende nach war es Melpomene, die heimtückische Sirenen gebar, die mit ihren Gesangsstimmen Seeleute anlockten.

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TaliaHalle der MusenDie ganze Geschichte

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Thalia ist die griechische Muse der Komödie und der idyllischen Poesie. Sie ist mit einem Hirtenstab, einer komischen Maske und einem Tamburin in der Hand abgebildet. Ihr Haupt ist mit einem Kranz aus Feldblumen gekrönt. Sie bezieht sich auf fröhliche und lebhafte Gedichte über die Lebensweise von Hirten und Bauern, die auf dem Lande arbeiten und leben.

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Fluss Gott (Arno)Achteckiger HofDie ganze Geschichte

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Der Gott des Flusses Arno in Florenz ist ein mächtiger und starker Titan mit einem stirnrunzelnden, ernsten und sprechenden bärtigen Gesicht. Die Figur des Gottes repräsentiert die Kraft und Stärke des Flusses, der das Leben schenkt. Ursprünglich war die Skulptur des Gottes Teil eines Brunnens, dessen Becken ein Sarkophag ist, der mit Szenen von Kämpfen zwischen Griechen und Amazonen geschmückt ist. Diese Statue stellt den Flussgott in einer traditionellen Pose dar, wenn er mit einem Krug in der Hand lehnt. Auf dem Gefäß ist ein kleiner Löwenkopf eingemeißelt. Die Katzenelemente beweisen, dass der Fluss Arno mit dem Fluss Tigris aus dem alten Mesopotamien identifiziert werden kann.

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Apollo BelvedereAchteckiger HofDie ganze Geschichte

Leochares

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Apollo, der Gott der Sonne und des Lichts, wurde "prächtig" oder "strahlend" genannt. Mehrere Jahrhunderte lang war er ein Idol der männlichen Schönheit. Schon kurz nach ihrer Erschaffung wurde die Apollo-Statue des Belvedere sowohl von einfachen Menschen als auch von prominenten Bildhauern bewundert. Der Kunstexperte Johann Joachim Winckelmann betrachtete die Statue als einen Maßstab der griechischen Kunst. Er sagte, dass "von allen Werken des Altertums, die der Zerstörung entgangen sind, die Statue des Apollo das höchste Ideal der Kunst darstellt". Als die Marmorstatue Mitte des XV. Jahrhunderts unweit von Rom entdeckt wurde, stellte man sie in den Garten des Belvedere im Vatikan. Daher wurde Apollo auch Apollo Belvedere genannt. Die Skulptur des Apollo Belvedere stellt den Gott als mächtigen und stattlichen Bogenschützen dar. Seine Bewegungen sind dynamisch, entschlossen und mutig. Den Historikern zufolge hält Apollo angeblich einen Bogen in der linken und einen Pfeil in der rechten Hand. Er scheint gerade einen Pfeil losgelassen zu haben und darauf zu warten, welches Ziel er treffen wird. Die Pfeile und der Bogen in seinen Händen stehen für sein Recht, Sünder zu bestrafen und reuige Menschen von ihren Sünden zu befreien. Apollos Kopf ist mit einem Lorbeerkranz gekrönt, einem Symbol des Siegers. In der Nähe der Jugend ist ein Baumstamm mit Drachen Python von Apollo in Delphi getötet.

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Belvedere HermesAchteckiger HofDie ganze Geschichte

Praxiteles

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Hermes war der Abgesandte der Götter und der Leiter der Seelen der Toten in die Unterwelt. Sein anderer Name war Psychopomp, was wörtlich übersetzt "Führer der Seelen" bedeutet. Hermes war auch der Schutzpatron von Hirten, Botschaftern, Reisenden, Magiern, Alchemisten und Astronomen. Außerdem wurde er von Kaufleuten, Handwerkern und Athleten verehrt. Der Legende nach erfand Hermes die Maßeinheiten, die Zahlen und das Alphabet und lehrte sie den Menschen. Die Statue zeigt den jungen, kräftigen und gut aussehenden Hermes in stiller Erwartung. Der junge Gott blickt ruhig vor sich hin. Er ist melancholisch; sein Blick ist gesenkt, während ein über die Schulter geworfener Mantel um den Unterarm gewickelt ist. Hermes lehnt seinen rechten Fuß sanft an den Stamm einer Palme. Der Autor verkörperte in der Skulptur jenen besonderen verträumten Charme, mit dem Hermes erfüllt ist. Marmor vermittelt die Geschmeidigkeit und Weichheit der Bewegungen des Hermes erstaunlich, während er die Jugend und Stärke seiner Figur zeigt.

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PerseusAchteckiger HofDie ganze Geschichte

Antonio Canova

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Die Skulptur stellt eine berühmte griechische Geschichte über Perseus' Sieg über die Gorgone Medusa dar. Die Geschichte begann, als König Polydectes die schöne Danaë heiraten wollte. Sie war die Mutter von Perseus, der gegen diese Heirat war. Polydectes überlistete Perseus und ließ ihn versprechen, die Gorgone Medusa zu töten. Der König hoffte, dass Perseus im Kampf gegen die Gorgone sterben würde, aber es geschah etwas anderes. Nach vielen Strapazen erreichte der junge Perseus die Insel, auf der die Gorgonen lebten. Er wusste, dass jeder, der Medusa ansah, in Stein verwandelt werden würde, also enthauptete er die Gorgone, indem er ihr Spiegelbild in seinem Kupferschild betrachtete. Die Skulptur des Perseus stellt ihn nach dem Sieg über die Gorgone dar. Er hält ein Schwert in seinen Händen und trägt die Sandalen des Merkur. Diese Attribute wurden ihm verliehen, um zur Insel der Gorgonen zu fliegen und Medusa zu besiegen.

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Venus FelicsAchteckiger HofDie ganze Geschichte

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Venus ist eine altrömische Göttin der Liebe, der Schönheit, der Fruchtbarkeit und des Wohlstandes. In der griechischen Kultur war sie die Herrin der Hoffnung und das Symbol des Sieges. Ihr zu Ehren wurden üppige Feste veranstaltet, und sie wurde in Dutzenden von Skulpturen verkörpert. Venus gilt als die Mutter des Aeneas, der aus dem belagerten Troja nach Italien floh. Dort gründeten seine Nachkommen Rom, und Venus wurde als die Genetrix der Römer verehrt. Die Attribute der ewig jungen Schönheit Venus sind eine Mohnblume, eine Rose, eine Taube und ein Hase als Symbole der Fruchtbarkeit. Die Römer glaubten, dass Venus in der Lage war, den Willen der wilden Tiere zu kontrollieren und sie zu bezaubern. Historikern zufolge ist die Skulptur der Venus Felics ein Opfergeschenk der Kaiserin Sallustia und ihres Sohnes Helperid an Venus. Kunstexperten vermuten, dass die fehlende linke Hand einen Apfel oder einen Spiegel gehalten haben könnte. Historiker versichern auch, dass die Venus wie Faustina die Jüngere aussieht, eine Frau des römischen Kaisers Marcus Aurelius.

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LaokoonAchteckiger HofDie ganze Geschichte

Polydorus

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Die Statuengruppe von Laokoon und seinen Söhnen zeigt Laokoon und seine Söhne, die von Seeschlangen angegriffen werden. Auf dem Höhepunkt des Trojanischen Krieges warnte Laokoon die Trojaner vor der List und Tücke der Griechen. Er forderte die Bürger auf, nicht das trojanische Pferd zu nehmen. Aber das Volk hörte nicht auf Laokoon, und dann beschloss er, einen Speer zu werfen, um zu zeigen, was es war. Doch der mächtige Poseidon wollte, dass Troja zerstört wurde, und musste Laokoon daran hindern, die Wahrheit zu verraten. Poseidon schickte zwei riesige Schlangen, um Laokoon und seine Söhne anzugreifen. Die Seeschlangen stiegen aus dem Meer auf, schlangen sich um die Hälse ihrer Opfer und töteten sie. Die Statuengruppe ist Ausdruck einer melodramatischen Theatralik. Der Bildhauer nutzte meisterhaft sein Wissen über den menschlichen Körper, um die Figur des Laokoon im angespanntesten Moment zu gravieren. Die Muskeln seines Körpers waren vor Schmerz angespannt, und sein Mund war vom Todesschrei verzerrt. Er trauert nicht so sehr um sich selbst, sondern um seine Söhne. Nicht nur die Beschreibung des Kampfes auf Leben und Tod spiegelt die Tragödie wider. Die Hoffnungslosigkeit ist, dass das Leiden von Laokoon und seinen Söhnen verzweifelt ist, da sie in wenigen Minuten getötet werden. Aber obwohl Laokoon das weiß, hofft er immer noch, die Seeschlangen zu vertreiben und sie loszuwerden. Die Skulptur verblüfft durch den Realismus und die Details der Muskeln des menschlichen Körpers, die angespannt und widerstandsfähig sind.

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ApoxyomenosCabinet of ApoxyomenosDie ganze Geschichte

Lysippos

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Apoxyomenos ist ein Symbol des antiken Sports und ein beredtes Zeugnis für den schlanken, athletischen Körper der griechischen Athleten. Das Wort "Apoxyomenos" kommt aus dem Griechischen und bedeutet "sich reinigen". Vor Wettkämpfen salbten die Athleten der griechischen Antike ihre Körper mit Öl ein, das während eines Turniers mit Sand bedeckt wurde. Nach den Wettkämpfen kratzten die Athleten die Mischung aus Sand und Öl mit einem speziellen Löffel, dem Strigil, ab. Die Statue des Apoxyomenos zeigt einen anmutigen, ein wenig entspannten, aber ernsthaften Sportler. Seine schlanke, plastische Figur ist ein stiller Beweis für die Beliebtheit des Sports in der Antike. Es handelt sich um eine Kopie der Bronzestatue des Apoxyomenos, die der griechische Bildhauer Lysippos 320 v. Chr. anfertigte.

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HerakelRunde HalleDie ganze Geschichte

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Es handelt sich um die einzige Bronzestatue der Welt, die mit der antiken Originalvergoldung überzogen ist. Herakles hält eine schwere Keule, das Löwenfell und die Äpfel der Hesperiden in seinen Händen. Sie erinnern an die erste und letzte der zwölf Aufgaben des Herakles. Das Fell des nemeischen Löwen ist ein Symbol für die erste Arbeit des Herakles. Der Athlet sollte einen riesigen Löwen töten, der die Hügel um Nemea terrorisierte. Als Herakles eine Höhle fand, in der das Tier lebte, versperrte er den Eingang mit einem Stein. Dann betäubte er den Löwen mit seiner Keule und erdrosselte das Tier. Die Äpfel der Hesperiden symbolisieren die zwölfte, die schwierigste Aufgabe, die Herakles zu bewältigen hatte. Der Legende nach sollte er zu einem Titanen Atlas gehen und drei goldene Äpfel aus dessen Garten holen. Atlas trug den Himmel auf seinen Schultern, und der Garten wurde von den Hesperiden, seinen Töchtern, bewacht. Bevor es Herakles gelang, drei Äpfel zu pflücken, fand er den Weg zum Garten, überlistete den Drachen, der die Bäume verteidigte, und Atlas selbst.

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Der Braschi AntinousRunde HalleDie ganze Geschichte

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Antinoos, ein junger, hübscher Grieche, war der Liebling des römischen Kaisers Hadrian. Sie lernten sich 124 n. Chr. kennen, und von da an begleitete Antinoos den Herrscher stets. Sein Bündnis dauerte 6 Jahre, und 130 n. Chr. starb der junge Mann in den Fluten des Nils. Die Ursachen für seinen Tod sind bis heute unklar geblieben. Historiker haben mehrere Hypothesen aufgestellt, darunter Selbstmord, tragischer Unfall und rituelle Menschenopfer. Nach seinem Tod wurde Antinoos vergöttert und sein Kult verbreitete sich in Griechenland und Ägypten. Dort wurde der Jüngling als Osiris identifiziert, ein Gott der Auferstehung, der ebenfalls im Nil ertrunken war, dann aber wieder auferstand und den Boden fruchtbar machte. Die Skulptur verkörperte die wirklichen Züge des Antinoos: seinen kräftigen Körper, die breiten Schultern, das auffällige Gesicht. Er wird stark wie ein Athlet und schön wie ein Gott dargestellt. Seine Schönheit ist üppig und weich, als ob sie von Traurigkeit umgeben wäre. Die Statue zeigt Antinoos als Dionysos, einen Gott des Weines und der Vegetation. Sein Kopf ist mit den Symbolen des Weingottes - einem Efeukranz und einem Diadem - geschmückt.

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DemeterRunde HalleDie ganze Geschichte

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Demeter war die Göttin der Fruchtbarkeit und des Ackerbaus. Ihr zweiter Name ist "Mutter Erde", die die Menschen lehrte, wie man Landwirtschaft betreibt. Die berühmteste Legende von Demeter erzählt von ihrer Suche nach Persephone, die von Hades in die Unterwelt entführt wurde. Demeter wanderte weit umher, um ihre Tochter zu finden, während die Erde unfruchtbar wurde. Die Menschen hungerten, und sie hatten keine Geschenke für die Götter. Die Götter flehten Demeter an, in den Olymp zurückzukehren, aber sie weigerte sich. Da befahl Zeus seinem Bruder Hades, Persephone freizulassen. Als die Tochter zurückkam, hörte Demeter auf zu trauern und setzte sich einen Kranz aus Kornblumen auf den Kopf. Zur Feier des Tages schenkte die Göttin den Menschen Kornblumen, und sie begannen, Weizen anzubauen. Die Skulptur stellt Demeter ruhig, würdevoll und mit einem offenen Blick dar. Aber nicht alle Historiker glauben, dass diese Statue Demeter ist. Es gibt einige Zweifel, da es keine spezifischen Attribute der Göttin gibt. Sie wird Demeter genannt, weil sie in ihrer rechten Hand einen Mohnkopf, ein Symbol der Fruchtbarkeit, hält. Das Zepter in ihrer linken Hand könnte jedoch auf Hera anspielen.

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AugustosRunde HalleDie ganze Geschichte

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Im Lateinischen bedeutet togatus eine Person, die mit einer Toga bekleidet ist. Dies ist ein nationales Kleidungsstück für einen vollwertigen römischen Bürger. Die Toga wurde von Kaiser Augustus populär gemacht. Er wies die Römer an, die Toga zu tragen, bevor sie zum Forum, dem Geschäftszentrum einer Stadt, gingen. So wurde die Toga zu einem Symbol des antiken Roms, ein Attribut, das man auf dem Weg zum Markt, zum Tempel oder zu einer Versammlung anlegen musste. Die Toga wurde drapiert, und es wurde allgemein angenommen, dass nur Römer in der Lage waren, "die große Kunst des Drapierens" zu erlernen. Der in eine Toga gehüllte Kaiser Genius Augustus verkörpert einen freien, von der Gesellschaft respektierten Römer. Augustus' Kopf ist mit der Toga bedeckt. Das bedeutet, dass der Kaiser bereit ist für die Weihe - die Darbringung der Opfergaben. In seiner linken Hand hält Augustus das Horn des Überflusses als Symbol der Fruchtbarkeit und der Sättigung seines Volkes. In der römischen Kultur ist der Genius der Großvater, ein geistiger Bewahrer des menschlichen Schicksals. Er wurde verehrt und erhofft. Nach und nach begannen die Menschen, diesen Kult mit der Achtung vor dem Kaiser zu verbinden. Augustus wurde wegen seiner Verdienste um das Vaterland, seine Größe und den Schutz des römischen Volkes als Genius bezeichnet.

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GalbaRunde HalleDie ganze Geschichte

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Servius Galba war nur sechs Monate lang, von Juni 68 bis Januar 69, Herrscher des Römischen Reiches. Galba stammte aus einer adligen Familie und machte eine bemerkenswerte militärische und politische Karriere. Er war der erste römische Kaiser, der nach einem Aufstand der Soldaten die Macht an sich riss. Dieser interne militärische Konflikt führte zu einem ständigen Kampf um die Macht im Römischen Reich. Neue Unruhen überrannten Rom, und schließlich wurde Galba getötet. Der Legende nach war Galba ein strenger Befehlshaber. Angeblich gönnte er seinen Soldaten keinen Urlaub, erschöpfte sie mit körperlichen Übungen und ständiger Arbeit. Den Historikern zufolge war Servius Galba am Ende seines Lebens schwach und von Krankheiten gezeichnet. Die Skulptur zeigt ihn jedoch als gealterten, aber immer noch starken und mächtigen Mann, der einen Stab, ein Symbol der Macht, in seinen Händen hält.

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Claudius als JupiterRunde HalleDie ganze Geschichte

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Claudius, der nach Julius Cäsar Kaiser wurde, regierte das Land inkompetent. Die Legenden besagen, dass Claudius kurzsichtig und engstirnig war, unfähig, einen großen Staat zu leiten. Er war schüchtern, töricht und taktlos, was ihm Titel und Ränge verwehrte. Aber in Wirklichkeit war Claudius gut in Geschichte, Archäologie, griechischer und römischer Literatur. Als Kind wurde Claudius oft krank, was sich auf seine körperliche und geistige Entwicklung auswirkte. Trotz der unattraktiven Figur des Claudius stellt ihn seine Statue als Jupiter dar, einen schönen, starken und würdigen Gott. Die idealen Proportionen seines Körpers stehen nicht im Einklang mit seinem Gesicht. Torso, Beine, Arme, abstehende Ohren, ein faltiges Gesicht und hohle Augen sind nicht harmonisch. Auf dem Kopf von Claudius befindet sich ein Kranz aus Eichenblättern. Dies ist ein Symbol für Fruchtbarkeit, Mut und Macht. Militärische Siege kennzeichneten die Herrschaft des Kaisers. Ein Adler, der ewige Begleiter Jupiters, sitzt zu Füßen von Claudius. Er symbolisiert die Weisheit und die kommenden militärischen Siege.

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Hera BarberiniRunde HalleDie ganze Geschichte

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Hera ist die Göttin der Ehe und Frau des Zeus. Sie beschützte die Eheleute und segnete sie mit Kindern. Hera respektierte die Unantastbarkeit der Ehe sehr und versuchte, ihre Familie zu schützen und eine treue Ehefrau zu sein. Sie machte ihre Sache gut, aber das kann man von Zeus nicht behaupten. Er hatte zahlreiche Geliebte, und deshalb machte Hera immer wieder Szenen, aber später versöhnte sie sich mit ihrem Mann. Die in ein prächtiges Gewand gekleidete Göttin reiste in einem silbernen Wagen mit goldenen Rädern, der von unsterblichen Pferden gezogen wurde. Sie war die stärkste unter den olympischen Göttinnen und saß neben Zeus auf dem goldenen Thron. Die Skulptur stellt sie als anmutig, prächtig und königinnenhaft dar. Hera Barberini ist mit einer Rute in der rechten Hand und leicht gesenktem Kopf dargestellt. Damit demonstriert die Göttin ihre Macht und Zuneigung zu den Menschen. Die Statue ist aus zahlreichen Marmorfragmenten zusammengesetzt. Einige Fragmente wurden für die Gestaltung des linken Fußes und der Brust verwendet. Dies ist eine antike Tradition, bei der eine vollständige Skulptur mit einem Minimum an Steinen hergestellt werden kann.

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Juno SospitaRunde HalleDie ganze Geschichte

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Juno ist eine der am meisten geachteten Göttinnen des antiken Roms. Der Monat Juni ist nach ihr benannt, und die Göttin wurde Sospita, d. h. Retterin, genannt. Sie war die Schutzherrin des Mondes, der Frauen und der Ehe und ein Mitglied der kapitolinischen Triade, zu der auch Jupiter und Minerva gehörten. Die Göttin der Weisheit Minerva und die Schutzherrin der Fruchtbarkeit Ceres waren ihre Beraterinnen. Jede Frau gilt als ihre eigene Juno, eine Gefährtin und Beschützerin. Juno wird als strenge Frau dargestellt, die still steht und in die Ferne schaut. Auf dem Kopf der Göttin befindet sich ein Diadem, das mit einem Fell bedeckt ist. Es handelt sich um das Fell der Ziege Amaltheia, die Zeus als Säugling genährt hat. Die Göttin hält einen Speer und einen Schild in ihren Händen. Dies verweist auf einen anderen Titel der Juno. Sie symbolisiert den Sieg und militärische Stärke. Die alten Römer pflegten sie anzurufen, wenn sie um den Erfolg ihrer Feldzüge baten.

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04Pinacoteca34 · Exponate
Die Vatikanische Pinakothek wurde von Papst Pius VI. in der zweiten Hälfte des XVIII. Jahrhunderts eingerichtet. Ursprünglich brachte der Pontifex seine Gemäldesammlung in einem Saal unter. Seitdem wuchs die Sammlung, und der Saal wurde vergrößert. Im Jahr 1908 öffneten schließlich achtzehn Säle der Pinacoteca ihre Türen für Besucher. Hier können Sie mehr als 15 Säle mit erstaunlich schönen Mosaiken, Wandteppichen, Ikonen, Skulpturen und Gemälden italienischer Maler des XII. bis XIX. Sie sollten anhalten, um die religiösen Gemälde von Caravaggio, Raphael, Tizian und da Vinci zu bewundern. Ein aufmerksamer Betrachter wird feststellen, dass dort die Gemälde verschiedener Malschulen ausgestellt sind, darunter die florentinische Schule, der Barock, die flämische und die holländische Schule sowie die Schule von Raphael Santi. In den Sälen der Pinakothek des Vatikans sind die Gemälde "Verklärung" und "Madonna von Foligno", "Gürtelmadonna" von Benozzo Gozzoli, "Vision der Heiligen Helena" von Paolo Veronese, "Grablegung Christi" von Michelangelo, "Madonna mit Kind" von Pietro Perugino, "Heiliger Hieronymus" von Leonardo da Vinci und "Klage über den toten Christus" von Giovanni Bellini zu sehen. Im Achten Saal können Sie die Sammlung der Wandteppiche von Raphael Santi bewundern, darunter die "Heilung des Lahmen" und der "Wundersame Fischzug". Der Achtzehnte Saal beherbergt eine große Sammlung von Ikonen aus den 15-19 Jahrhunderten. Sie gelten zu Recht als Vertreter der spirituellen Praktiken der ersten Jahrhunderte des Christentums. Die Pinakothek beherbergt fast fünfhundert Gemälde aus der ganzen Welt. Das Einzige, was zählt, ist, dass Sie Kräfte genug brauchen, um nicht nur einen Blick auf sie zu werfen, sondern die Besonderheit zu verstehen, unverwechselbares Merkmal, das den Geist der Zeit und die Kraft der künstlerischen Idee verkörpert.

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Zimmer 18
Die Ikonen der Vatikanischen Museen sind eine bedeutende Sammlung heiliger Bilder. Sie sind ein Ausdruck der Theologie, des Glaubens und des ästhetischen Kanons des Christentums im Osten.  Die Gemälde, die Teil der Sammlung sind, wurden nach 1762 in die päpstlichen Sammlungen als Teil des von Papst Benedikt XIV. gegründeten Heiligen Museums in der Vatikanischen Bibliothek aufgenommen. Die hier vorgestellten Ikonen stellen die bedeutendsten der Sammlung dar, die auf der Grundlage ihrer ikonografischen Typen und kulturellen Zonen ausgewählt wurden. Sie stammen aus dem 15. bis 19. Jahrhundert und stammen aus dem nachbyzantinischen Griechenland, den Balkanländern, den slawischen Ländern, Russland, dem früheren venezianischen Gebiet, der Adria und dem Nahen Osten. Diese Gebiete sind seit jeher mit der byzantinischen Welt verbunden, in der sich seit den ersten Jahrhunderten der christlichen Ära eine besondere Symbiose aus theologischer Lehre und Kunst entwickelte, die den heiligen Bildern, die wir heute Ikonen nennen, Form und Inhalt gaben. Die häufigste Form in den Sammlungen der Vatikanischen Museen ist die Ikone für den Andachtsdienst. Dabei handelt es sich um Bilder, die in der Regel ein kleines Format haben und für das persönliche und häusliche Gebet geschaffen wurden. Obwohl sie sich in ihrer Größe von den großen Ikonen für die Auslage in den Kirchen unterscheiden, weisen sie ähnliche ikonografische Themen auf: Bilder von Christus und der Mutter Gottes, Heiligen und liturgischen Feiertagen.

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letztes UrteilDie ganze Geschichte

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Das Jüngste Gericht ist das älteste Gemälde der Pinacoteca. Die Handlung der Apokalypse war eine der wichtigsten für die mittelalterlichen Christen, die glaubten, die Erde sei eine Scheibe. Und die Form des Gemäldes, ein Rund mit rechteckiger Grundfläche, ist ein Symbol für die Vollständigkeit des Jüngsten Gerichts. Das Gemälde ist eine Tradition aus dem 12. Jahrhundert, als Altäre mit Holztafeln mit religiösen Szenen geschmückt wurden. Die Figuren des Tafelbildes sind zweidimensional. Den Menschen fehlt es an künstlerischer Lebendigkeit und Emotionen, und ihre Figuren sind unbeweglich. Sie dienen als Illustration des Jüngsten Gerichts, als Erläuterung einer der unverständlichsten Episoden der Bibel. Das Gemälde ist in fünf Phasen oder Register unterteilt. Jede Figur nimmt einen Platz in der religiösen Hierarchie ein. An der Spitze der Komposition steht der Gott, der die Insignien in den Händen hält. Er ist von Cherubinen umgeben. Die zweite Phase zeigt Christus, der zwischen zwei Engeln und zwölf Aposteln vor einem Altar steht. Die dritte Phase enthält die komplizierteste Nachricht. Sie ist in Szenen unterteilt. In der ersten linken Szene ist der heilige Paulus zu sehen, der die Auserwählten anleitet. Dann sind die Jungfrau Maria und Stephanus abgebildet, die für die Unschuldigen eintreten. Auf der rechten Seite sind drei weitere Szenen zu sehen: Zieht die Nackten an, besucht die Gefangenen, gebt den Durstigen zu trinken. Die vierte Phase zeigt das Land und das Wasser, Vögel, Fische und wilde Tiere spucken die Gliedmaßen der verschlungenen Körper aus, und die Engel blasen die apokalyptischen Trompeten und wecken die Toten. Die fünfte rechteckige Phase zeigt das himmlische Jerusalem und die Hölle. Hier sieht man die Erlösten, die im Paradies warten, und die Sünder, deren Weg in die Hölle führt.

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Madonna mit Kind und HeiligenDie ganze Geschichte

Tiziano Vecellio

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Das Altarbild Madonna mit dem Kind und den Heiligen hat einen anderen Namen: Madonna der Frari. Es ist eines der eindrucksvollsten und farbenprächtigsten Gemälde des venezianischen Malers Tiziano. Das Gemälde stellt die Erscheinung der Jungfrau Maria mit dem Kind vor den Heiligen Katharina, Nikolaus, Petrus, Antonius, Franziskus und Sebastian dar. Die Madonna mit dem Kind auf den Knien, umgeben von Engeln, sitzt auf der Wolke und steigt zu den Heiligen herab, die sie gesehen haben. Sie waren im Tempel, als ihnen die Vision erschien. Der Maler zeigt, dass jeder Augenzeuge der Vision diese auf seine Art und Weise wahrnimmt. Manche schauen nach oben, manche nach unten, aber Freude, Ehrfurcht, Feierlichkeit und Größe des Augenblicks liegen in der Luft. Die Figuren sind hell, lebendig, farbenfroh und perspektivisch gemalt. Das kaum sichtbare Licht und die reiche goldene Farbe lassen das Gemälde wie eine Ikone aussehen. Die Madonna mit dem Kind und den Heiligen wurde für den Altar der Kirche San Niccolò della Frari am Lido von Venedig gemalt.

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Vision von St HelenDie ganze Geschichte

Paolo Veronese

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Das Gemälde Die Vision der heiligen Helena ist ein leuchtendes Beispiel für ein Bild, das vor dem Hintergrund des weltlichen Interieurs dargestellt wird. Das Gemälde zeigt die Heilige Helena. Sie war die Mutter von Konstantin, dem ersten römischen Kaiser, der sich zum Christentum bekannte. Der Legende nach erschien Helena ein Engel, der ihr sagte, sie solle nach Jerusalem gehen, um das Kreuz Christi zu suchen. Viele Experten sind sich jedoch einig, dass es sich nicht um die Mutter Konstantins auf dem Gemälde handelt, sondern um die Frau des Malers, ebenfalls Helena. Denn die dargestellte Frau ist jung, und die heilige Helena hat sich auf die Suche nach dem Kreuz gemacht, als sie schon älter war. Helena sitzt in einem Sessel und schlummert sanft. Die Vision liegt vor ihr. Ein geflügelter Engelsjunge zeigt ihr den Weg zum Kreuz, indem er es in seinen Händen hält. Helena ist in ein reiches und prächtiges Gewand mit Blumenmustern gekleidet. Den Kopf auf die Hand gestützt, schläft sie ganz natürlich, und der Maler hat Helenas Arm im Schlaf entspannt dargestellt. In ein paar Minuten wird sich das Handgelenk vollständig entspannen und abfallen. Dann wird Helena aufwachen, die Vision verstehen und auf der Suche nach dem Kreuz ins Heilige Land aufbrechen.

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Freizeit auf einer Reise nac ÄgyptenDie ganze Geschichte

BAROCCI Federico

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Das Gemälde Die Heilige Familie ist wegen seiner Interpretation einer berühmten Episode aus der Bibel bemerkenswert. Diese ikonografische Szene ist ein spektakuläres Beispiel für die Leinwandmalerei der umbrischen Schule. Die Leinwand ist von Poesie und Farben durchdrungen. Deshalb fand die Geschichte bei den Gläubigen Anklang und war äußerst beliebt. Dieses Gemälde wird auch Madonna der Kirschen oder Freizeit auf einer Reise nach Ägypten genannt. Das Gemälde zeigt die Jungfrau Maria, Josef und das Jesuskind. Die heilige Familie flüchtet, um den Sohn vor dem Massaker an den Unschuldigen zu retten. Federico Barocci übersetzte die schwierigen Glaubensvorstellungen des Christentums in Formen, die für gewöhnliche Menschen verständlich waren. Der Maler machte das Thema des Gemäldes einfach, indem er die tägliche Routine der Familie zeigte. Trotzdem ist die Leinwand von christlichen Symbolen durchdrungen. Die Kirsche ist ein Symbol für das Leiden Christi. Sie erinnert die Gläubigen an die Besonderheit des Lebens des Sohnes. Die rote Farbe symbolisiert das von ihm für die Sünden der Menschen vergossene Blut. Die Reinheit der Farben mit dem Fluss der Linien und das Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur. Ohne Prätention und religiöses Pathos posieren die Figuren nicht mit Absicht. Sie sind gewöhnliche Menschen, und das Gemälde ist wie eine Szene aus ihrem täglichen Leben.

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Auferstehung von LazarusDie ganze Geschichte

Girolamo Muziano

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Die Auferweckung des Lazarus ist eine der Schlüsselepisoden der Bibel, die die Barmherzigkeit und die grenzenlose Macht Christi zeigt. Dieses Bild ist eines der bedeutendsten unter den religiösen Szenen. Im frühen Christentum, zu Beginn des ersten Jahrhunderts, verwies die Auferweckung des Lazarus auf die Auferstehung aller Toten beim Jüngsten Gericht und auf Christus nach der Kreuzigung. Das Wunder der Auferweckung des Lazarus steht nicht nur für die Auferstehung seines Körpers, sondern auch für die geistige Erneuerung. Der Maler verstand es, die Besonderheiten des Mediums, die Tiefe und Höhe eines Grabes und die Emotionen auf den Gesichtern der Augenzeugen darzustellen. Der im Grab begrabene Lazarus ist wieder auferstanden. Und jeder spricht nur darüber. Auf dem Gemälde ist jede Person in einer bestimmten Perspektive dargestellt, in Bewegung. Dadurch fühlt man sich in einen Strudel von Ereignissen hineingezogen. Christus steht in der Mitte der Komposition. Seine Gestalt ist hell und malerisch. Der Körper von Lazarus ist nicht so hell wie der seines Erlösers. Das ist es, was die biblische Episode andeutet. Denn es ist nicht wichtig, wer vom Gottessohn auferweckt wurde. Aber das Wunder, das er durch seine Güte und sein Mitgefühl vollbracht hat, ist wichtig.

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Kreuzigung des St.-PeterDie ganze Geschichte

Guido Reni

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Die Kreuzigung des Heiligen Petrus zeigt, wie symmetrisch ein Maler eine Komposition aufbauen kann. Dieses Gemälde ist ein leuchtendes Beispiel dafür, wie ein Maler das Medium beherrscht und gekonnt mit verschiedenen Schattierungen der gleichen Farbe spielt. Das Gemälde zeigt deutlich den Kontrast zwischen den Schattierungen der Haut von Peter und seinen Henkern. Die Farbe ihrer Haut ist die gleiche, aber die Schattierungen sind unterschiedlich. Der Körper von Petrus ist leichenblass. Er scheint blutleer und starr vor dem unvermeidlichen Martyrium zu sein. Drei Henker sind dabei, Petrus zu kreuzigen. Während sie ihn ans Kreuz hängen, haben sie sich aufgewärmt, und ihre Körper sind mit dem Farbton von gelbem Wachs gefärbt. Der Maler hat die Figuren dreidimensional und durch das Spiel mit dem Licht erstaunlich realistisch dargestellt. Die hellste Stelle befindet sich in der Mitte der Leinwand. Das ist die Figur des Petrus. Das Kreuz ist kaum sichtbar, aber es bildet die zentrale Linie des Gemäldes und teilt es in symmetrische Teile. Bei der Arbeit an dem Gemälde nahm Guido Reni die Leinwand von Michelangelo da Caravaggio für die Kirche S. Maria del Popolo als Vorbild. Reni gelang es, die Szene meisterhaft darzustellen und sie einzigartig zu machen. Das Originalgemälde zeigt zum Beispiel das schmerzverzerrte Gesicht des Petrus, und Reni entschied sich, aus Respekt vor dem Martyrium des Heiligen, sein Gesicht nicht zu zeigen.

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Gemeinschaft von St JeromeDie ganze Geschichte

Domenichino

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Das Thema des letzten Abendmahls des heiligen Hieronymus war aufgrund seiner Komplexität und Unermesslichkeit bei den Malern nicht beliebt. Der Maler hat klare, helle Farben verwendet, die den Bildträger so aussehen lassen, als sei er voller Luft und Licht. Die dargestellten Figuren sind realistisch, und ihre Gesten und Bewegungen sind langsam und genau. Die Jünger beugen sich über einen schwachen, schlanken und dünnhäutigen Hieronymus. Der heilige Girolamo reicht ihm die Kommunion und die heilige Paola küsst seine Hand. Ihre Gesichter sind gewöhnlich, aber voller Mitgefühl und Barmherzigkeit. Die Jünger des Hieronymus tragen reiche und prächtige Kleider, und der Älteste ist mit einem scharlachroten Mantel bekleidet. Zu seinen Füßen ruht ein trauriger Löwe. Dies ist ein legendäres Tier aus den Geschichten über Hieronymus. Nachdem der Älteste ihm einen Dorn aus der Pfote entfernt hatte, folgte ihm das Tier überall hin. Hinter Hieronymus brennt eine Kerze als Symbol für seine religiöse und zurückgezogene Lebensweise. Und der hohe Bogen einer Kirche umrahmt die erkennbare Landschaft und den klaren Himmel, der bereit ist, Hieronymus' Seele aufzunehmen.

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Martyrium des St ErasmusDie ganze Geschichte

Nicolas Poussin

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Dieses Gemälde wurde zu einem Prototyp für die Darstellung der Martyrien der Heiligen und besticht durch die detaillierte Beschreibung der menschlichen Leiden. Sein unmittelbarer Erfolg kann mit modernen Einzelausstellungen verglichen werden, die Maler berühmt gemacht haben. Das Gemälde Das Martyrium des Heiligen Erasmus war der erste Auftrag, den der Petersdom an Poussin vergab. Erasmus war ein bischöflicher Seemann und wurde während der religiösen Verfolgungen im 19. Die Legende besagt, dass die Heiden, seine Henker, Erasmus zwangen, seiner Religion abzuschwören. Als Beschützer der Seeleute war Erasmus' Attribut eine Spillstange. Als er sich weigerte, zogen sie ihm die Eingeweide heraus und wickelten sie um sein Spill. Der Maler hat diesen furchtbaren Moment festgehalten. Das Gesicht von Erasmus drückt Schmerz und Leid aus, aber es ist ruhig und demütig. Die Komposition ist voller Spannung, Dramatik und Verzweiflung. Sie ist voll von Bewegung und Dynamik. Die Figuren sind vor einem offenen Platz gruppiert. Der Maler zeigt meisterhaft die Luft und das helle Licht, das auf die Menschen scheint. Die fünf Mörder sind außer sich vor Wut, aber sie setzen ihr Werk professionell fort. Ein Priester beugt sich im Zorn über Erasmus und zeigt auf die Statue des Herkules, ein Held und Idol der Heiden. So scheint der Priester zu zeigen, wofür Erasmus leidet. Die Engel fliegen über ihn hinweg und halten die Palme und den Lorbeerkranz, Symbole des Martyriums.

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Die BeerdigungDie ganze Geschichte

Michelangelo

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Die Grablegung Christi ist das monumentalste und bemerkenswerteste Gemälde von Michelangelo Caravaggio. Seltsamerweise wurden eine ganz gewöhnliche Pinselführung und eine traditionelle Szene von den Zeitgenossen Caravaggios nicht begrüßt. Als sie die Grablegung sahen, waren viele Maler und Sammler entrüstet. Das Gemälde ist durchdrungen von menschlicher Tragödie und unendlichem Elend, was dem anerkannten Kanon der Kunst jener Zeit nicht angemessen war. Sechs Figuren sind vor dem dunklen Hintergrund zu sehen. Wir können sehen, wie sie sich krümmen und drehen. Die Zeit scheint stehen geblieben zu sein. Keine Schreie, kein Klagelied, keine Tränen. Aber die Leinwand bewahrt deutliche Spuren der Trauer. Jede Figur verkörpert die intensive Trauer des Abschieds von Christus. Das Auge des Betrachters sieht das traurige Gesicht von Maria, die ihre Arme zum Himmel erhebt, Maria Magdalena, die ihr Haupt neigt, die Jungfrau Maria, die schweigend ihren Arm ausstreckt. Der Pharisäer Nikodemus und Johannes der Evangelist bemühen sich zwar, Christus zu begraben, aber auch sie sind von derselben Trauer überwältigt. Für Johannes und Nikodemus ist es schwer, den totenbleichen Körper Christi zu tragen. Nikodemus spürte, wie seine Beine durch die Schwere geädert wurden. Er scheint einen Betrachter anzuschauen und zu versuchen, seine Last abzugeben. Nach Meinung von Kunstexperten stellt die Figur des Nikodemus Michelangelo selbst dar. Trotz des Schmerzes und der Trauer spielt die Leinwand auf das bevorstehende freudige Ereignis, die Auferstehung Christi, an. Das Gemälde ist ein Symbol dafür, wie Christus, der sich für alle Menschen geopfert hat, die Finsternis besiegen wird.

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Die EngelDie ganze Geschichte

Gian Lorenzo Bernini

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Die vier Engel von Gian Bernini dienten als vorbereitende Modelle für die Bronzefiguren der Engel auf dem Stuhl des Heiligen Petrus im Petersdom. Der Bronzethron des Stuhls war mit Engeln verziert, die sich von den Wolken abhoben. Die Skulpturen der Engel sind auf einem Eisengerüst angebracht. Sie sind aus mit Stroh vermischtem Ton gefertigt. Jeder in Ton inkarnierte Engel ist außergewöhnlich und realistisch. Die geflügelten Putten in langen und eleganten Gewändern sind in Zeitlupe dargestellt. Die Position des Kopfes, die Mimik, die Perspektiven, die Stellung der Arme und Flügel machen die Figuren malerisch und groß. Die Gesichter der Engel sind voller Dynamik. Die Engel lächeln, beobachten und sind jeden Moment bereit zu fliegen. Der Schöpfer der Engel, der italienische Bildhauer Gian Bernini, gilt als Begründer und führender Meister des Barock. In Architektenkreisen ist er vor allem als Schöpfer von Engeln bekannt. Seine Kunstwerke schmücken nicht nur den Stuhl des Heiligen Petrus in der gleichnamigen Basilika, sondern auch einen monumentalen Bogen der Aelianischen Brücke.

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Stefaneschi triptychDie ganze Geschichte

Giotto di Bondone

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Das Stefaneschi-Triptychon ist ein beidseitig bemalter Holzaltar, der biblische Szenen zeigt. Es wurde auf beiden Seiten bemalt, da es sowohl vom Priester als auch von den Gläubigen gesehen werden sollte. Die Gemälde des Triptychons sehen aus wie Fresken, und der Stil erinnert an byzantinische Kunst. Die Figuren der Heiligen sind in hellen, klaren Farben vor einem goldenen Hintergrund gemalt. Das erzeugt den Effekt eines inneren Glühens des Gemäldes. Der linke vordere Falz des Triptychons zeigt die Kreuzigung des Heiligen Petrus. Auf der rechten vorderen Falte ist die Enthauptung des heiligen Paulus dargestellt. In der Mitte thront Christus, der seinen Arm zum Segen erhebt und in seiner linken Hand das Buch der Offenbarung hält. Die Predella darunter zeigt die Madonna mit dem Kind, Engeln und Aposteln. Auf der Rückseite der Tafel ist der heilige Petrus abgebildet. In seiner linken Hand hält er die Schlüssel des Himmelreichs. Vor ihm knien Kardinal Stefaneschi und Papst Coelestin V. Die Rückseiten zeigen vier Apostel: Jakobus, Paulus, Andreas und Johannes der Evangelist. Zwei Rückwände des Triptychons sind verloren gegangen.

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Geschichten von St NikolausDie ganze Geschichte

Gentile da Fabriano

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Die Tafel Die Geschichten des Heiligen Nikolaus von Bari ist das beste Kunstwerk des italienischen Malers Gentile da Fabriano. Bei seiner Arbeit verwendete er helle und klare Farben, die angeblich leuchten, und die Figuren sind in Bewegung dargestellt. Die Tafel veranschaulicht die Kraft, Güte und Barmherzigkeit eines der bekanntesten christlichen Heiligen, des Heiligen Nikolaus. Das erste Thema des Altarbildes ist die Geburt des Nikolaus am Ende des dritten Jahrhunderts in der Stadt Patara in der heutigen Türkei. Die zweite Szene zeigt, wie großzügig Nikolaus Goldmünzen an arme Mädchen verschenkte. Der Legende nach konnte ein ruinierter Kaufmann seine drei Töchter nicht verheiraten und beschloss, sie zu Prostituierten zu machen. Nikolaus warf drei mit Goldmünzen gefüllte Geldbörsen, um die Mädchen vor dem Verfall in die Sünde zu bewahren. Seitdem ist er der Beschützer der unverheirateten Mädchen. Die dritte Szene erzählt, wie Nikolaus drei Kinder wiederbelebt hat. Während einer schrecklichen Hungersnot wurden sie von einem Metzger geschlachtet und ihre Überreste in ein Fass gelegt, und St. Nikolaus ließ sie wieder auferstehen. Die vierte Szene zeigt das Wunder, das der Heilige Nikolaus nach seinem Tod vollbrachte. Einige Reisende fuhren auf dem Meer, um seine Reliquien zu verehren, aber sie wurden die ganze Zeit von Stürmen und Krankheiten geplagt. Nikolaus erschien ihnen und erzählte, dass der Dämon ein Fass mit heiligem Öl auf dem Boot versteckt hatte. Das war das Problem. Und wenn sie das Öl ausschütteten, würden sie den Zielort erreichen. Und das geschah.

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Die Wunder des St Vincent FerrerrZimmer 5Die ganze Geschichte

Ercole de Roberti

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Die Szenen des Gemäldes Die Wunder des Heiligen Vinzenz Ferrer sind klar und deutlich dargestellt. Das Bild ist auch als Griffoni-Polyptychon bekannt. Ein Polyptychon ist eine niedrige, bemalte Holztafel, die in katholischen Kirchen im 15. Jahrhundert über dem Altar angebracht wurde. Die Tafel ist im klassischen, prächtigen Stil der Renaissance gemalt. Der Maler verwendete schwere Farbtöne, um die Figuren erhaben und ernst darzustellen. Ihre hellen, fließenden Kleider sind detailliert gemalt. Dadurch erscheinen die Figuren ätherisch und das Gemälde wirkt wie eine Ikone. Die Predella veranschaulicht die Wunder des Heiligen Vinzenz Ferrer, eines spanischen Heiligen, der in Spanien allgemein verehrt wurde. Auf den Tafeln des Gemäldes folgen die Episoden in rascher Folge aufeinander: die Heilung der gebärenden Mutter, die Auferweckung eines reichen Juden, die Heilung eines Lahmen, die Rettung eines Kindes aus einem Hausbrand, die Auferweckung eines Kindes von den Toten, das von seiner Mutter, die den Verstand verloren hatte, getötet wurde.

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Der Vatikanischen BibliothekDie ganze Geschichte

Melozzo da Forli

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Das Fresko "Sixtus IV. ernennt Bartolomeo Platina zum Präfekten der Vatikanischen Bibliothek" illustriert das wichtigste Ereignis für die Vatikanische Bibliothek. Ihr Wert liegt nicht nur in der Tatsache, dass das historische Ereignis stattgefunden hat, sondern auch in der Genauigkeit der Darstellung. Die mit Pilastern versehenen Arkaden, die Säulen mit Simswerk und der mit goldenen Quasten und Fransen geschmückte päpstliche Thron sind ein beredter Beweis für die Pracht der Renaissancearchitektur. Das Fresko zeigt die Ernennung des italienischen Humanisten Bartolomeo Sacchi, genannt Platina, durch Sixtus IV. zum ersten Präfekten der Apostolischen Bibliothek des Vatikans. Dieses historische Ereignis aus dem Jahr 1475 ist im Inneren der Vatikanischen Bibliothek zu sehen. Die Komposition des Freskos ist groß und das Medium ist tief und realistisch. Der Maler ließ die reich gekleideten Figuren feierlich und gefaltet in diffusem Licht erscheinen. Dieses Licht mildert die Schattierungen und lässt die Farben leuchten. Neben dem Papst und Platina sind vier weitere Persönlichkeiten zu sehen. Platin kniet vor Sixtus IV. Er deutet mit dem Zeigefinger seiner rechten Hand auf eine lateinische Inschrift, die die Unternehmungen von Sixtus IV. in der Stadt preist. Sixtus IV. sitzt auf einem Thron. Er ist herablassend und freundlich, aber streng und ernst. Man kann die Verwandten von Sixtus um ihn herum erkennen. Rechts vom Papst steht sein Neffe Raffaele Riario, vor ihm der zukünftige Julius II. Girolamo Riario und Giovanni della Rovere stehen hinter Platina.

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Engel MusikerDie ganze Geschichte

Melozzo da Forli

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Die Engelsmusikanten ist ein bedeutendes religiöses Fresko, das zu einem Wahrzeichen der . Es handelt sich um eine der bekanntesten Darstellungen von Engeln. Abgesehen vom absoluten künstlerischen Wert ist dieses Fresko eines der wenigen erhaltenen Kunstwerke des italienischen Malers Melozzo da Forlì. Jahrhundert stellte das Fresko ein Orchester von Engeln dar, die Gott verherrlichten, und war ein Symbol für die Schönheit des Himmels für die dort lebenden Seelen. Der Maler stellte jede einzelne Figur detailliert dar. Schon ein Blick auf die Engel genügt, um das Gefühl zu bekommen, dass sie federleicht sind und in der Luft schweben. Das Fresko zeigt die spielenden Engel, die die Himmelfahrt Christi verherrlichen. Auf dem Fresko ist jede Figur aus einer anderen Perspektive dargestellt. Trotz der Komplexität der Perspektiven sind die Engel leicht und raffiniert. Sie sind nach allen Regeln der Perspektive dargestellt. Ihre Bewegungen sind fließend und anmutig. Der Laute spielende Engel ist eines der berühmtesten Fragmente des Freskos. Ein junger Engel mit Laute, in drei Vierteln, verkörpert die Harmonie der göttlichen Musik. Das Fresko, das das Orchester der Engel und die Figur Christi zeigt, war ein Teil der Dekoration der Apsis der Kirche SS. Apostoli in .

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Madonna und KindDie ganze Geschichte

Perugino

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Das Altarbild Madonna mit dem Kind ist eine der besten Darstellungen der Jungfrau, Christi und der Heiligen, die häufig auch als Heiliges Gespräch bezeichnet wird. Die Leinwand ist in einer raffinierten und einfachen Weise gemalt. Die leuchtenden Farben der prächtigen Gewänder harmonieren mit der Architektur. Die wichtigsten Merkmale des Gemäldes von Pietro Perugino sind die Erhebung des Stils, Licht und Luft. In der Mitte der Komposition sitzt die Madonna auf einem prächtigen, mit antiken Flachreliefs verzierten Thron. Das Kind kniet vor ihr, und an ihrer Seite sind Heilige zu sehen. Ihre Gewänder und Insignien sind reich an Symbolen, die die Bedeutung der Heiligen für die Kirche verdeutlichen. Die Figuren sind vor dem Hintergrund der prächtigen Renaissance-Architektur dargestellt. Die Figuren sind realistisch und groß, ihre Gesichter drücken die Ehrfurcht vor der Jungfrau Maria aus. Auf der linken Seite steht der heilige Ludwig, Erzbischof von Toulouse, mit einem Bischofsstab in der Hand. Auf der rechten Seite der Madonna ist der heilige Laurentius als Erzdiakon gekleidet. Im Hintergrund sind die Heiligen Ercolanus und Constance zu sehen. Sie sind die Beschützer der Stadt.

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Die VerwandlungRoom VIII. 16th cent.Die ganze Geschichte

Raphael

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Die Verklärung Christi ist ein Schlüsselereignis in der Geschichte des Christentums. Und sie wird auf der Leinwand als der entscheidende Punkt für die Wahrnehmung des Sohnes Gottes durch die einfachen Menschen dargestellt. Raffael malte die Leinwand allein, ohne seine Lehrlinge einzubeziehen, und stellte sie kurz vor seinem Tod fertig. Einige Historiker vermuten, dass er den Kopf Christi nur wenige Stunden vor seinem Tod fertig gemalt hat. Dies ist die Vorgeschichte der von Raphael dargestellten Szene. Zunächst bat Christus die Apostel Petrus, Jakobus und Johannes, auf den Berg Tabor zu gehen, wo er verklärt wurde und seine Göttlichkeit zeigte. Gleichzeitig sagte eine Stimme vom Himmel, dass er der einzige Sohn Gottes sei. Später stiegen der Lehrer und die Apostel den Berg hinunter und trafen Menschen, darunter einen Mann und seinen besessenen Sohn. Dann entwickelt sich die Szene von Raffaels Gemälde. Mose und Elia, die Propheten des Alten Testaments, stehen zu beiden Seiten von Christus. Sie erschienen den Anwesenden als Symbol für die Vereinigung des Alten und Neuen Testaments. Mose ist ein Mann, der den Menschen die Gesetze Gottes vermittelte, und Elia ist der größte Prophet, durch den die Stimme Gottes zu den Menschen sprach. Die begeisterten Apostel fielen zu Boden, als sie die Macht und Herrlichkeit des Gottessohnes erkannten. Christus wird federleicht dargestellt und strahlt in Herrlichkeit. Der Vater des besessenen Jungen erstarrte und wartete auf die Heilung seines Sohnes. Christus kehrt vom Berg zurück und treibt die Dämonen aus. Die Anwesenden sind schockiert, sie zeigen auf Christus, ihre Gesichter drücken Erregung und tiefe Gefühle aus. Das Gemälde zeigt, dass nur Christus in der Lage ist, den menschlichen Körper und die Seele zu heilen. Deshalb scheint der obere Teil der Leinwand durch das von seiner Figur ausgehende Licht erleuchtet zu sein, während der untere Teil, auf dem die Menschen gemalt sind, im Dunkeln liegt.

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Madonna von FolignoRoom VIII. 16th cent.Die ganze Geschichte

Raphael

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Das Altarbild Madonna von Foligno ist ein bemerkenswertes Gemälde der Hochrenaissance. Es dient als die erste Version der Komposition Sixtinische Madonna und ein anderer NameMadonna in Glory. Raffael malte es im Auftrag. Der Sekretär des Papstes, Sigismondo de' Conti, gab das Bild der Madonna in Auftrag, um ihr seinen Dank für seine Rettung auszudrücken. Am Tag zuvor war sein Haus in Foligno vom Blitz getroffen worden. Andere Versionen der Geschichte über den Fall von Meteoriten oder Granaten während der Belagerung der Stadt. Die Geschichte des Gemäldes erklärt, warum die Augen des geretteten Sigismondo voller Dankbarkeit und Gehorsam sind. Der Sekretär, der einen scharlachroten Mantel trägt, steht auf der rechten Seite. Hinter ihm ist er in einen blauen Mantel gekleidet. Die Hauptfiguren des Gemäldes, die Jungfrau mit , befinden sich auf der Wolke. Die Madonna ist gegen den goldenen Glanz, das Symbol ihrer göttlichen Herrlichkeit, dargestellt, was dem Blick von Sigismondo entspricht. Im Himmel ist sie von kaum sichtbaren Engeln umgeben. In der Mitte des Gemäldes ist ein kleiner Engel zu sehen, der eine Plakette hält. Es ist keine Inschrift erhalten, aber Historiker glauben, dass es die Worte der Wertschätzung gegenüber Madonna für die Rettung im Namen von Sigismondo waren. Die Figuren sind vor dem Hintergrund der Stadtlandschaft von Foligno dargestellt. Kunstexperten vermuten, dass die Stadtlandschaft von seinem Assistenten Giovanni Luteri gemalt wurde.

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Klage über den toten ChristusRoom IX. 15th-16th cent.Die ganze Geschichte

Giovanni Bellini

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Die Klage über den toten Christus war das Element des Hochaltars in der Kirche San Francesco. Das malerische Gemälde zeigt eine berühmte biblische Geschichte, nachdem der Leichnam Christi vom Kreuz abgenommen wurde. Der aus Venedig stammende Maler Giovanni Bellini lebte in der Zeit der Hochrenaissance. Er war einer der ersten unter seinen Zeitgenossen, die begannen, Ölfarben zu verwenden. Das ist der Grund, warum das Gemälde so bunt, kontrastreich und voller leuchtender Farben ist. Kunstexperten behaupten, dass der Maler es in seinem individuellen Stil geschaffen hat. Das beweist der Versuch, die Emotionen und Gefühle der dargestellten Figuren auszudrücken. Die alles verzehrende Liebe zu Christus, die von seinen Anhängern zum Ausdruck gebracht wird, und seine Barmherzigkeit gegenüber den Menschen sind eine zentrale Botschaft des Gemäldes. Das Gesicht Christi drückt die tiefe Erschöpfung aus, die durch die Leiden entstanden ist. Maria Magdalena, Nikodemus und Josef von Arimathäa versammeln sich um den Leichnam des toten Christus. Ihre Traurigkeit und ihr Kummer werden gemildert, als sie das große Opfer Christi für die Menschen sehen. Josef von Arimathäa stützt vorsichtig den Leib Christi, Maria Magdalena salbt seine Handfläche mit Myrrhe und hält sie in ihrer Hand. Nikodemus hält ein Gefäß mit kostbarer Myrrhe in der Hand.

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St JeromeRoom IX. 15th-16th cent.Die ganze Geschichte

Leonardo da Vinci

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Das Gemälde St. Hieronymus ist auf einem Stück Holz als Skizze gezeichnet und fragmentarisch koloriert. Das Kunstwerk wurde von der Kirche in Florenz in Auftrag gegeben, aber es wurde nie fertiggestellt. Seine Geschichte ist recht interessant. Es wurde erstmals im 18. Jahrhundert unter den Exponaten der Malerin Angelica Kauffmann gefunden. Nach ihrem Tod wurde das Gemälde verloren und zufällig viele Jahre gefunden, aber während dieser Zeit wurde es in zwei Teile geteilt. Der untere Teil diente als Deckel für eine Kiste in einem Trödelladen. Der obere Teil war der Deckel eines Hockers, der von einem Schuhmacher benutzt wurde. Der Legende nach wurde der heilige Hieronymus zum Einsiedler, um die Bibel ins Lateinische zu übersetzen. Interessanterweise hat Leonardo Hieronymus nicht als Wissenschaftler dargestellt, sondern als verzweifelten, hungernden alten Mann. Ein abgemagerter, fast erschöpfter Hieronymus bittet um Verzeihung. Er ist auf den Knien inmitten von Felsen in der Wüste von Chalkis dargestellt. Wir sehen Hieronymus, wie er sich mit einem Stein in der rechten Hand auf die Brust schlägt. Ein Löwe ruht zu seinen Füßen. Die Legende besagt, dass der alte Mann einen Dorn aus seiner Pfote gezogen hat. So wurde der Löwe seinem Retter zugetan und folgte ihm überall hin.

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Anbetung der MagiDie ganze Geschichte

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Die Anbetung der Könige zeigt eine der berühmtesten Szenen des Neuen Testaments. Trotz einer großen Feierlichkeit der Szene ist das Gemälde düster. Es scheint mit Nebel oder Dämmerung bedeckt zu sein. Die Figuren wirken ein wenig ängstlich, aber gleichzeitig sind sie fröhlich und aufgeregt. Trotz der Dunkelheit konzentriert sich der Maler auf den zentralen Teil der Leinwand. Die Handlung ist sehr dynamisch. Der Maler die Figuren in Bewegung, sie ihre Augen auf das Neugeborene, den Sohn Gottes, der in der Mitte der Komposition ist. Das Kind ruhig und wohlwollend Dies ist eine emotionale der MalereiIdee und Sinn vor dem Sohn Gottes, und er nimmt nicht nur ihre Geschenke, sondern auch herzliche Hingabe. Diejenigen, die kamen, um das Kind anzubeten, trugen teure und prächtige Kleidung. Ihre Mäntel bilden einen Kontrast zu der einfachen und legeren Kleidung der Jungfrau Maria. Dies ist ein leuchtendes Beispiel dafür, dass irdische Güter und unermesslicher Reichtum vor dem Göttlichen völlig an Bedeutung verlieren.

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Marsuppini KrönungZimmer 3Die ganze Geschichte

Filippo Lippi

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Der gemalte Altar Die Krönung von Marsuppini wurde für die Kapelle St. Bernard im italienischen Arezzo geschaffen. Der Altar ist einzigartig für eine interessante Interpretation der Krönung der Jungfrau Maria. Der Maler teilte die Komposition in drei gleiche Teile, um die Bedeutung der zentralen Szene hervorzuheben. Trotz der Aufteilung bilden das Thema und die Idee ein Ganzes. Der künstlerische Wert des Altars liegt in den unglaublich klaren Farbtönen, die der Maler verwendet hat. Die Helligkeit und der Glanz der Farben verdeutlichen die Feierlichkeit, die Erhabenheit und die Spiritualität der dargestellten Figuren. Dieser Stil ist für religiöse Renaissance-Gemälde geeignet. Die Krönung Marias ist das Hauptthema des Gemäldes. Diese Szene ist in der Mitte des Bildes dargestellt. Die in den Himmel aufgestiegene Königin des Himmels legt ihre Hände zum Gebet zusammen und kniet zu Füßen Christi. Er setzt die Krone auf Marias Haupt. Sie sind auf einem Marmorsockel mit Stufen dargestellt. Hinter Christus befindet sich eine Wand mit einer Nische in Form einer Muschel. Dies ist das Symbol der Jungfrau Maria und des Wunders der Auferstehung. Auf dem linken und rechten Teil des Triptychons sind Engel und Heilige zu sehen. Interessanterweise sind der Kanzler des , Carlo Marsuppini, der das Triptychon in Auftrag gegeben hat, und sein Vater Gregorio an ihrer Seite abgebildet.

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Madonna des GürtelsZimmer 3Die ganze Geschichte

Benozzo Gozzoli

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Die Gürtelmadonna ist ein brillantes Beispiel der Ikonographie, berühmt für die bekannteste Szene mit der Jungfrau. Der Bibel zufolge war der Apostel Thomas nicht bei Tod, Begräbnis und Himmelfahrt der Jungfrau Maria anwesend, weshalb er nicht daran glaubte. Die Jungfrau stieg vom Himmel herab und übergab den Gürtel ihres Kleides als Beweis für die Wahrheit des Ereignisses. Seitdem ist der Gürtel zu einer heiligen Reliquie geworden. Heute werden die Teile des Gürtels in den Klöstern der ganzen Welt aufbewahrt. Der Maler verherrlicht den Moment der Übergabe des Gürtels. Er verherrlicht ihn durch einen lyrischen und ruhigen Malstil. Die Figuren sind plastisch und mit hellen, halbtransparenten und leuchtenden Farben gemalt. Der goldglänzende Hintergrund ist überall zu sehen und unterstreicht die Würde der Szene. Die Jungfrau Maria ist auf der Wolke. Sie ist von Engeln umgeben, und der heilige Thomas nimmt ihr erschrocken den Gürtel aus den Händen. Auf der Predella sind sechs wichtige Ereignisse aus dem Leben der Jungfrau dargestellt. Es handelt sich um die Geburt, die Heirat mit Josef, die Verkündigung, die Geburt Christi, die Beschneidung Jesu und den Tod der Jungfrau.

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Geschichten von NicholasZimmer 3Die ganze Geschichte

Fra Angelico

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Das Altarbild Die Geschichten des Heiligen Nikolaus von Bari zeichnet sich durch eine besondere Struktur der Komposition und des Malstils aus. Die dargestellten Szenen sind von Licht durchflutet, sie sind hell und farbenfroh. Die Figuren sind nicht so realistisch wie malerisch. Sie sind im traditionellen Stil der mittelalterlichen Malerei gemalt, wodurch sie besonders edel wirken. Mit der begrenzten Fläche ist es dem Maler gelungen, ein tiefes Medium zu schaffen, das den Vordergrund, den Mittelgrund und den Hintergrund umfasst. Links auf der Vorderseite ist die Geburt von Nikolaus zu sehen, in der Mitte hört Nikolaus aufmerksam einer Aufforderung des Priesters zu, und rechts ist die Gabe an die drei armen Mädchen zu sehen. Dies ist eine der bekanntesten guten Taten von Nikolaus. Der Legende nach hörte Nikolaus, dass ein armer Mann beschloss, etwas Geld zu verdienen, indem er seine Töchter zu Prostituierten machte. Nachts brachte Nikolaus heimlich einen mit Münzen gefüllten Geldbeutel für die Mädchen mit, so dass die Familie kein Geld brauchte. Auf der Rückseite des Bildes sind zwei Episoden abgebildet. Die erste Episode zeigt, wie Nikolaus vom kaiserlichen Kurier eine Ladung Getreide für die hungernde Stadt Myra entgegennimmt. Die zweite Episode zeigt, wie St. Nikolaus auf wundersame Weise ein Schiff vor dem Untergang rettet.

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Porträt von George 4 von EnglandDie ganze Geschichte

Thomas Lawrence

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Das Porträt des Prinzregenten, des zukünftigen Königs von England Georg IV., ist ein brillantes Beispiel für die Regency Art und eines der prominentesten Ganzkörperporträts des Monarchen. Regentschaft war ein ziemlich weit verbreitetes Phänomen in, wenn eine autorisierte Person ernannt, um das Land zu regieren der Monarch ein Minderjähriger oder. Prinz Georg IV. war ein solcher Regent. Er liebte einen ausschweifenden Lebensstil mit Glücksspielen, Frauen und Wein. Seine Extravaganz wurde zu einem Symbol und einem charakteristischen Merkmal der Regency-Ära. Ein historischer Scherz besagt, dass er die von einem Juwelier geliehene Krone benutzen musste. Aufgrund seiner enormen Schulden konnte er sie angeblich nicht freikaufen. Aber auch nach seiner Thronbesteigung gewann Georg IV. nicht die Zuneigung seiner Landsleute. Er wurde zum unbeliebtesten Herrscher des Königreichs und zum Objekt der Satire. Es ist unklar, warum er nicht nur ein Dandy war, sondern auch ein sehr großzügiger Wohltäter, der Maler unterstützte. Das historische Porträt von Georg IV. wurde in einer besonderen Art der Regency Art gemalt. Diese Technik zeichnet sich durch die Mischung verschiedener Stile aus, dem Empire-Stil und der englischen Malerei. Das Porträt des Königs ist hell, malerisch und farbenfroh. Die prächtige Kleidung von Georg ist mit den Abzeichen der höchsten Ritterorden, Strumpfbändern und reichen Quasten verziert. Der König steht neben einem Tisch, der ihm vom französischen König Ludwig XVIII. geschenkt wurde. Auf dem Tisch liegen seine Krone und ein Brief von Papst Pius VII.

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Portrait von Benedict 14Die ganze Geschichte

Giuseppe Maria Crespi

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Das Porträt Benedikts XIV., das Gemälde, das Kardinal Prospero Lambertini darstellt, ist voller theatralischer und schmeichelnder Größe. Bei der Schaffung des Gemäldes bediente sich der Maler des Stils italienischer Künstler und formte seine eigene Art zu malen. Auf der Suche nach einem individuellen Stil leistete Crespi seinen Beitrag zur Entwicklung der italienischen Malerei, indem er ihr Originalität, neue und neue Perspektiven hinzufügte. Das ist es, was dieses Gemälde - neue Trends in der Malerei des 18 Jahrhunderts. Das Porträt von Benedikt XIV, bekannt als Kardinal Prospero Lambertini, wurde 1739 offiziell von ihm in Auftrag gegeben. Nach einem Jahr wurde der Kardinal zum Nachfolger gewählt, und der Maler wurde gebeten, das Porträt zu ändern. Die Begutachtung durch einen Experten zeigte die verschiedenen Phasen der Komposition bis zur endgültigen Fassung. Der Maler vergrößerte die Figur des Papstes erheblich, änderte seine Kleidung und fügte die päpstliche Tiara als Attribute der päpstlichen Macht und der außergewöhnlichen Bedeutung der Figur hinzu. Tatsächlich hatte Papst Benedikt XIV. keinen besonderen Einfluss auf die katholische Kirche und zeichnete sich nicht durch gute Taten oder fortschrittliche Ansätze aus. Das in Auftrag gegebene Porträt war eher ein Versuch, einflussreicher und bedeutender zu erscheinen, als er war.

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Porträt von Pius 6Die ganze Geschichte

Pompeo Batoni

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Das Porträt von Pius VI. ist eines der wenigen Porträts des prominenten Klerus als einfacher Mensch. Nach seiner Wahl zum Papst im Jahr 1775 wandte sich Pius VI. an Pompeo Batoni und gab ein Porträt in Auftrag. Viele mächtige Persönlichkeiten XVIII. wollten von Batoni porträtiert werden. Es sieht so aus, dass die Tatsache, dass in seinem Licht und natürliche Art und Weise, um seine Charaktere darzustellen ist. Zum Beispiel ist das Bild des Papstes von Arroganz, Pathos des Barocks und Prunksucht beraubt. Und das macht es so real. Die Komposition des Bildes ist recht einfach. Wir sehen einen ernsten, aber ruhigen, weisen, bescheidenen und intelligenten Papst Pius VI. Er ist in einem mit Samt bezogenen Sessel dargestellt und hält ein Blatt Papier in der linken Hand. An seinem Finger trägt er nur einen Ring mit einem kleinen Juwel. Der Papst ist wahrscheinlich in seine Gedanken vertieft, und seine auf einen Gegenstand im Vordergrund. Dieses informelle Porträt von Pius VI., das zu einem offiziellen wurde, zeigt ohne Worte, dass der Wert einer Person nicht durch die Pracht und den Glanz ihrer Juwelen bestimmt wird, sondern durch ihre Eigenschaften, ihre Leistungen und ihre Frömmigkeit.

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Porträt von Clement 9Die ganze Geschichte

Carlo Maratta

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Das Porträt von Clemens IX. ist das beste und glamouröseste Porträt von Carlo Maratta. Vor seiner Wahl zum Papst trug Clemens IX. den Namen Giulio Rospigliosi. Er war ein sehr gebildeter und belesener Intellektueller. Er studierte Philosophie und Theologie, schrieb Prosa und Libretti für Opern. Dies sind die Merkmale einer kultivierten, intelligenten Person, die der Maler gekonnt darstellte. Clements Gesicht ist steif, es ist offensichtlich, dass er ein wenig müde ist, aber sein Geist schläft nicht, und seine Augen sind auf den Betrachter gerichtet. Er scheint etwas zu prüfen oder auf etwas zu warten. Clemens hält ein Buch in der rechten Hand, es könnte die Heilige Schrift sein. Er trägt ein farbenfrohes bestes, aber nicht zu reiches Kleid. Das weiche Licht scheint auf die Figur von Clement, als säße er im beleuchteten Teil des Raumes. Das Porträt von Clemens IX. besteht aus leuchtenden, edlen Farben wie Dunkelbraun, Gold, Weiß und Rosétönen. Dies sind die Merkmale der barocken Kunst, ihre moderate Pracht und Feierlichkeit.

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Heilige Turibiya's Wunder aus LimaDie ganze Geschichte

Sebastiano Conca

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Der Maler illustriert eines der beiden Wunder, die der Legende nach von dem im 18. Jahrhundert heiliggesprochenen Erzbischof Turibiy aus Lima vollbracht wurden. Die folgenden Ereignisse gingen dem auf dem Gemälde dargestellten Wunder voraus. Turibiy diente gerade, als er Schreie hörte. Die durstigen Menschen riefen, dass der Fluss ausgetrocknet sei, dass sie kein Trinkwasser mehr hätten und dass sie gezwungen seien, ihr Land auf der Suche nach einer anderen Wasserquelle zu verlassen. Der heilige Turibiy beendete den Gottesdienst und kam zu dem trockenen Flussbett. Er schlug dreimal mit seinem Stab auf den Felsen, und der Fluss füllte sich mit dem Wasser, das das Kreuz bildete. Das Gemälde zeigt den Moment, in dem das Flussbett auf wundersame Weise aufgefüllt wird. Die Menschen, die den Heiligen umgeben, sind schockiert von dem Wunder. Nicht nur die Menschen, sondern auch die Tiere erstarrten, als sie sahen, wie schnell das Wasser das Flussbett füllte.

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Adam und Eve im Garten von EdenDie ganze Geschichte

Wenzel Peter

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Peter Wenzel malte oft Vögel und Tiere, daher unterscheidet sich der Stil des Gemäldes Adam und Eva im Garten Eden durch seine Leichtigkeit und Helligkeit von religiösen Gemälden. Dies ist ein Beispiel für helle und realistische weltliche Malerei in warmen Farben. Das Gemälde hat nichts mit den ikonographischen Leinwänden der Renaissance gemein. Der Maler zeigt gekonnt die Leichtigkeit des Mediums, einen leichten Nebel am Horizont und um Adam und Eva. In der Mitte der Komposition sind Adam und Eva dargestellt, umgeben von fast zweihundert Vögeln und Tieren. Das Licht leuchtet auf ihre Figuren. Diese Technik lässt erkennen, dass das Ziel der Leinwand die Darstellung des ersten Mannes und der ersten Frau ist. Die Bewegungen von Adam und Eva sind meisterhaft, realistisch und mit anatomischer Präzision dargestellt. Durch ihre Lebendigkeit wird die Leinwand dynamisch und ausdrucksstark. Der Garten Eden breitet sich um Adam und Eva herum aus. Es gibt viele reife Früchte, duftende Blumen und üppige Bäume. In der Ferne sind die Berge zu sehen, der Fluss fließt in der Nähe, und im Vordergrund ist ein Garten, ein dichter Wald, große Rosen und der Artenreichtum der Pflanzen. Dieses Gemälde ist ein Symbol für Harmonie, Frieden und Freude, die in dem von Gott geschaffenen Paradies herrschen.

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Altarbild von St Anthony AbbotDie ganze Geschichte

Antonio Vivarini

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Das Altarbild des heiligen Abtes Antonius, der Pieta und der Heiligen ist ein Beispiel für farbenfrohe Malerei, in der sich religiöse Themen meisterhaft mit weltlichen Stoffen vermischen. Der heilige Antonius wird als Begründer des Mönchswesens in der Einsamkeit bezeichnet. Er war der erste, der das Leben der asketischen Mönche in getrennten Einsiedeleien organisierte, wo sie fasteten und beteten. Das Altarbild ist auf eine Tafel gemalt und erinnert an eine Gruppe von Ikonen. Der Reichtum an Gold und leuchtenden Farben macht das Gemälde zu einer Renaissance-Leinwand. Der Stil der Malerei ist feierlich und erhaben. In der Mitte steht der heilige Antonius, ein bärtiger alter Mann mit weißem Haar, der einen dunklen Mönchsmantel und eine Kopfbedeckung trägt. Er hält einen Stab in der Hand und ist von acht Heiligen umgeben. Über dem Bild des Antonius ist Pieta, Christus mit den Wunden auf seinen Handflächen und Brust. Interessanterweise trägt jeder Heilige ein bestimmtes Symbol oder Attribut. Oben links ist ein Kardinal mit einem Buch und einem Modell einer Kirche in der Hand. Unten links hält der Heilige einen Pfeil und ein Schwert. Ganz rechts auf dem Gemälde hält er zwei Äpfel und ein Schwert in den Händen. Und an der rechten Hand des Antonius ist der Heilige Christophorus, der das Christkind trägt.

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PietaDie ganze Geschichte

Carlo Crivelli

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Die Pieta ist ein religiöses Thema, das in der Gotik brillant zum Ausdruck kommt. Die Pieta diente als Teil des oberen Teils eines Polyptychons und wurde 1831 von Pius VII. in der Region Marken erworben. Das Gemälde wirkt wie eine prachtvolle und überaus dekorative Illustration der biblischen Episode. Die Merkmale der Gotik und der Renaissance sind unverkennbar. Der Malstil verrät, dass Carlo Crivelli keine weltlichen Leinwände malte, sondern eine lebhafte Fantasie und einen Sinn für Farben hatte. Die Farben auf der Leinwand sind zauberhaft ausgewogen. Wie hell leuchten und schimmern die Festtagskleider auf dem Gemälde! Der Hintergrund ist ein separater großer Teil der Arbeit des Malers. Er enthält viele symbolische Bilder von Engeln, sorgfältig dargestellte Teppichmuster, Erhabenheit und Erhabenheit. Die Pieta zeichnet sich durch goldene Details und die Zartheit der Personen aus, die für gotische Gemälde typisch ist. Das Gemälde zeigt den vom Kreuz abgenommenen Christus und die um ihn trauernden Johannes der Evangelist, Josef von Arimathäa und Maria Magdalena. Ihre Gesichter sind starr mit einer leicht theatralischen Trauer, Traurigkeit und Theatralik. Es scheint, als handele es sich um hölzerne Figuren oder Schauspieler, die in einem Theaterstück agieren.

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Das Martyrium des Pedro de ArbuésDie ganze Geschichte

Bartolome Esteban Murillo

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Das Gemälde zeigt den Mord an einem der grausamsten spanischen Inquisitoren des späten Mittelalters, Pedro de Arbués. Bevor er Inquisitor wurde, war Arbués Professor für philosophische Studien, Doktor der Theologie und Priester gewesen. Er hielt Predigten und kümmerte sich um arme Menschen. Doch nach seiner Ernennung zum Inquisitor für das Königreich Aragonien verbrannte Arbués Tausende von Ketzern auf dem Scheiterhaufen: Juden und Mauren. Aufgrund seiner Rücksichtslosigkeit wurde ein geheimes Komplott gegen ihn geschmiedet. Der Plan sah vor, dass er und andere Inquisitoren getötet werden sollten. In der Nacht, als Arbués vor dem Altar kniete und betete, griffen die Mörder an und verwundeten ihn schwer. Die katholische Kirche sprach Pedro de Arbués offiziell und posthum heilig, indem sie ihn zum Märtyrer und heiligen Mann erklärte. Die Leinwand wurde für seine Heiligsprechung gemalt, fast 200 Jahre nach dem Mord an Arbués. Das Gemälde hält den Moment fest, in dem der Inquisitor gerade erstochen werden sollte. Trotz des Engels, der über ihn und seine Mörder fliegt, ist das Gemälde von Düsternis durchdrungen. Die Bewegungen der Mörder sind zielgerichtet und schnell. Der Maler zeigt den Moment, in dem der Dolch über den todgeweihten Arbués gehängt wurde. Im Bruchteil einer Sekunde sticht die Spitze des Dolches in das Herz des Inquisitors.

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Madonna und KindDie ganze Geschichte

Sassoferrato

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Madonna und das Kind mit Engeln ist eines der bemerkenswertesten Barockgemälde. Trotz der religiösen Thema, ist es mit Leichtigkeit und Glanz der weltlichen Malerei infundiert. Der Maler ist für seine Szenen bekannt. Der künstlerische Stil des Malers ist eindeutig von seinem Zeitgenossen Raphael beeinflusst. Das Gemälde zeigt klassische Merkmale des Barockstils: Leichtigkeit und Einfachheit der Komposition, Zartheit und Weichheit der dargestellten Figuren, Natürlichkeit und Schlichtheit der Gesichter. Interessanterweise gibt es nur wenige Gemälde, die das Gesicht der Madonna so zart, jung, leicht, sanft, fast kindlich zeigen. Ihre Erscheinung zeigt, dass sie weit weg in angenehmen und süßen Gedanken ist. Der Maler hat alle Details genauestens gemalt. Die Rüschen der Jungfrau, das Filet mit der Schleife auf dem Kopf, die Perlen und die prächtigen Wolken wirken realistisch. Der Heiligenschein um den Kopf unterstreicht ihre Größe und außergewöhnliche Bedeutung.

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05Zimmer Sobeski1 · Exponate
König Sobieski befreit WienAuszug aus der Geschichte

Jan Matejko

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Sobald dieser Raum dekoriert und eröffnet war, wurde er zu einem der Zimmer des päpstlichen Appartements von Papst Pius V. Der Name des Zimmers leitet sich von der Leinwand ab, die an der Nordwand hängt. Das Gemälde "König Sobieski befreit Wien" wurde von dem polnischen Maler Jan Matejko geschaffen. Die Leinwand zeigt die polnische Armee unter König Johann III. Sobieski, die die türkische Armee besiegt. Die Schlacht fand 1683 in der Nähe der Festungsmauern von Wien statt.

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06Raum der Immaculate Conception2 · Exponate
Proklamation des DogmasAuszug aus der Geschichte

Francesco Podesti

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Die Unbefleckte Empfängnis verkündet, dass die Jungfrau Maria von Anfang an dazu auserwählt war, die Mutter des Gottessohnes zu sein. Deshalb war sie frei von der Erbsünde und hat sie bei der Empfängnis nicht geerbt.

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Diese Geschichte in der Route
BücherregalAuszug aus der Geschichte

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Der Bücherschrank enthält die Übersetzung der mittelalterlichen päpstlichen Bulle. Dieses Dokument ist ein Kodex von Dogmen und Regeln, der auf päpstlichen Reden, Ansprachen und Erklärungen beruht.

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07Braccio Nuovo3 · Exponate
August Prima PortaAuszug aus der Geschichte

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Augustus von Prima Porta ist der erste römische Herrscher, der ein strenger und autokratischer Kaiser wurde. Historikern zufolge unterscheidet sich diese Statue vor allem dadurch von anderen Darstellungen des Kaisers Augustus, dass sie eine Porträtähnlichkeit aufweist. Der junge Octavian Augustus wird als Feldherr dargestellt, der auf dem Forum eine inspirierende Rede hält. Damals standen zehntausend Menschen vor ihm, und Octavian versuchte, sie davon zu überzeugen, die Feindseligkeiten gegen seinen politischen Gegner Antonius einzuleiten.

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NileAuszug aus der Geschichte

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Die Statue des Nils, des antiken Gottes der Flüsse, steht für die belebende Kraft des gleichnamigen antiken Flusses. Der linke Ellbogen des Nils ruht auf der Sphinx, die Ägypten symbolisiert. Auf seinem Kopf trägt er einen Kranz aus Lotos und Weizenähren, und in seiner Hand hält er ein Füllhorn voller Früchte und Blumen. Diese Allegorien sprechen Bände, dass das ganze Ägypten ein großes Geschenk des Nils ist.

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FlughähneAuszug aus der Geschichte

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In der römischen Kultur symbolisiert der Pfau Unsterblichkeit, den Aufstieg der Seele und die Unendlichkeit der Welt. Deshalb umgaben ihre Statuen das Grabmal in der Nähe des Hadrian-Mausoleums. Die Pfauen stehen für die Idee des Mausoleums, das der Seele des Hadrian Unsterblichkeit verleihen soll.

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08Chiaramonti museum5 · Exponate
ErosAuszug aus der Geschichte

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Die Skulptur des Eros stellt den Kult des griechischen Liebesgottes dar, der vor zweieinhalbtausend Jahren verehrt wurde. Das Bild des Eros ist wichtig für das Weltbild der alten Griechen. Die Statuen des Eros, die in der Nähe der Statuen von Hermes und Herkules standen, waren oft in griechischen Sporthallen für Jungen zu finden. Die Schüler-Sportler sollten wie der schöne Gott Eros sein.

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CiceroAuszug aus der Geschichte

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Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v. Chr.) war ein römischer Redner, Philosoph und Politiker. Die Statue von Cicero repräsentiert die Größe des Philosophen und seine Strenge, Erdverbundenheit und Bescheidenheit. Er ist ein Beispiel für einen Menschen, der sich durch sein Talent, seine Disziplin und seine Geduld einen Namen gemacht und eine erfolgreiche Karriere gemacht hat. Der Philosoph war davon überzeugt, dass nur Bildung und Wissenschaft eine Persönlichkeit entwickeln.

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GanymedeAuszug aus der Geschichte

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Die Figur des Ganymed stellt das Streben der menschlichen Seele nach Gott dar und symbolisiert ihre Gleichwertigkeit mit dem Göttlichen. Die Ganymed-Gruppe wurde nach einer Geschichte aus dem griechischen Gedicht Metamorphosen von Publius Ovidius Naso gegründet.

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OdysseusAuszug aus der Geschichte

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Im XII. Jahrhundert übertraf Odysseus die Popularität einiger Götter, indem er die Eigenschaften eines tapferen Reisenden, treuen Ehemanns und erfahrenen Seemanns verkörperte. Dies ist das erste Bild eines romantischen Helden, der in den Krieg zog und zu seiner schönen Frau zurückkehrte.

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AugustAuszug aus der Geschichte

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Ein Marmorporträt von Octavian Augustus ist eine Hommage an den Kaiser, der die Institution der Monarchie im Römischen Reich unterstützte. Während der Herrschaft von Octavian kam der Kaiserkult vor allem in Rom auf. Das beweist die Tatsache, dass einer der Monate in August umbenannt wurde.

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09Karte Galerry3 · Exponate
Die Karte von SizilienAuszug aus der Geschichte

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Altes ItalienAuszug aus der Geschichte

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In der Nähe des Eingangs zur Galerie befindet sich die Karte "Altes Italien".

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Modernes ItalienAuszug aus der Geschichte

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10Das Appartement von Pius 51 · Exponate
Letztes AbendessenAuszug aus der Geschichte

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Das letzte Abendmahl ist eine Szene aus der Bibel, die keiner weiteren Vorstellung bedarf. Dies ist das letzte Mahl im Leben von Jesus Christus. Er versammelt seine zwölf Jünger.

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11Gobelen galerry4 · Exponate
Die AuferstehungAuszug aus der Geschichte

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An welcher Stelle des Raumes der Betrachter auch immer steht, er wird überrascht feststellen, dass Christus nach vorne zu treten scheint. Das ist es, was diesen Wandteppich so einzigartig macht. Die Besonderheit ist die "bewegte Perspektive", die auf mathematischen Berechnungen beruht.

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Diese Geschichte in der Route
Die Ermordung von Julius CaesarAuszug aus der Geschichte

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Im Jahr 44 v. Chr. wurde der römische Kaiser Caesar im Senatssaal erstochen. Der Wandteppich zeigt den Moment, in dem vier Mörder Caesar angreifen. Zur gleichen Zeit greifen die anwesenden Senatoren, die von dem bevorstehenden Mord wissen, nicht ein und suchen nach anderen Wegen. Der Geschichte zufolge wussten etwa 80 Personen von einer Verschwörung.

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Die Umwandlung des Zenturios CorneliusAuszug aus der Geschichte

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Im Vordergrund des Wandteppichs ist der römische Zenturio Cornelius zu sehen, der sich zum Christentum bekehrt. Ein gerechter und freundlicher Militär wurde der erste Heide, der Christus annahm.

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Anbetung der MagiAuszug aus der Geschichte

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Im Zentrum der Komposition steht die Heilige Familie mit dem Jesuskind. Die Heiligen Drei Könige, d. h. die Weisen aus dem Morgenland, hatten eine weite Reise aus dem Osten unternommen, um dem Sohn Gottes Geschenke zu bringen. Gold, Weihrauch und Myrrhe symbolisieren, dass der neugeborene Jesus als König anerkannt und verehrt wurde.

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12Die Stanze des Raffael20 · Exponate
Taufe von KonstantinRaum der KonstanteAuszug aus der Geschichte

Gianfrancesco Penni

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Konstantin der Große war ein römischer Kaiser, der das Christentum zur Hauptreligion des antiken Roms erklärte und die Hauptstadt des Reiches nach Konstantinopel verlegte. Trotz seiner Größe und Macht als Herrscher kniet Konstantin gehorsam vor dem Pontifex nieder.

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Battle of Constantine against MaxentiusRaum der KonstanteAuszug aus der Geschichte

Giulio Romano

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Die Milvische Brücke befand sich in der Nähe von Rom, an der Adriaküste. Dort fand im Jahr 312 die Schlacht zwischen Maxentius und Konstantin statt. Sie kämpften um die absolute Macht im Westen des Römischen Reiches. Diese Schlacht war ein Meilenstein in der Umwandlung Roms in ein christliches Imperium. Dieses Gemälde zeichnet sich durch ein Höchstmaß an Unermesslichkeit, Feierlichkeit und Epik aus, die für Raffaels Werke typisch sind.

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Spende von RomRaum der KonstanteAuszug aus der Geschichte

Giulio Romano

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Kaiser Konstantin übergibt ein Symbol der Staatsmacht, die goldene Statue der Göttin von Rom, an Papst Sylvester. Dieses Ereignis fand im Petersdom statt, der später zerstört wurde. Es gibt eine lange Vorgeschichte. Konstantin gibt das Symbol der obersten Macht nicht umsonst, sondern für die Heilung. Einmal hatte der Kaiser Lepra, und heidnische Priester schlugen ihm ein Heilmittel für die Krankheit vor. Zu diesem Zweck sollte er ein paar Dutzend Säuglinge in einem heidnischen Tempel töten und in ihrem Blut baden.

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Erfolg der christlichen ReligionRaum der KonstanteAuszug aus der Geschichte

Tommaso Laureti

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Die Decke veranschaulicht die Größe der christlichen Religion, die auf dem Gemälde dargestellt ist. Die Holzdecke ist mit vielen Fresken bemalt. Der Triumph der christlichen Religion über das Heidentum wird jedoch in der Mitte der Decke dargestellt.

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Visio des KreuzesRaum der KonstanteAuszug aus der Geschichte

Giulio Romano

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Der kriegslüsterne Maxentius provozierte einen Krieg mit dem loyalen Konstantin, in dessen Verlauf 312 die Schlacht an der Milvischen Brücke stattfand. Dort bat Konstantin am Vorabend der Schlacht den Gott um Hilfe, da er die Überlegenheit der feindlichen Streitkräfte sah.

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Diese Geschichte in der Route
Begegnung von Leo der Große mit AttilaRaum des HeliodorusAuszug aus der Geschichte

Raphael

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Die Legende besagt, dass Papst Leo I. den Vormarsch der hunnischen Truppen unter der Führung des Eroberers Attila auf dem Weg nach Rom aufhielt. Leo I. erschien in reicher Kleidung auf einem weißen Pferd und umgeben von den Kardinälen vor Attila.

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Vertreibung des Heliodorus aus dem TempelRaum des HeliodorusAuszug aus der Geschichte

Raphael

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Der Römer Heliodorus erhält von Seleukos IV. Philopator, dem König von Syrien, den Auftrag, den für arme Witwen und Waisen bestimmten Schatz im Tempel in Jerusalem zu beschlagnahmen. Doch Heliodorus wurde ertappt. Daraufhin bestrafte ihn der Gott, indem er als Engel in goldener Rüstung auf einem Pferd erschien. Das Fresko symbolisiert den Sieg von Papst Julius II. über die französische Armee und deren Rückzug aus den Kirchenstaaten in Mittelitalien.

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Befreiung des St.-PeterRaum des HeliodorusAuszug aus der Geschichte

Raphael

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Petrus wurde auf Befehl des Herodes in den Kerker geworfen. Ein Engel in Gestalt eines kleinen Jungen erschien vor Petrus und befreite ihn. Das Gefängnis scheint in drei Abschnitte unterteilt zu sein, sowohl was das Konzept als auch was das Thema betrifft.

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Die Messe von BolsenaRaum des HeliodorusAuszug aus der Geschichte

Raphael

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Die Messe von Bolsena veranschaulicht eine Episode, in der der zweifelnde Priester den Gott durch echten Glauben annahm. Nach Ansicht von Kunstexperten fand das Ereignis im XIII. Jahrhundert statt. Ein Priester, der die Kommunion spendete, zweifelte an der Opfergabe, die Brot und Wein in den Leib und das Blut Christi verwandelte. Und in diesem Moment flossen fünf Blutstropfen aus den heiligen Sakramenten.

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DeckeRaum des HeliodorusAuszug aus der Geschichte

Raphael

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Dieser Raum wurde für private Audienzen, Treffen und Gespräche genutzt, zu denen Papst Julius II. hochrangige politische und religiöse Vertreter einlud. Deshalb muss die Dekoration ideal sein, eine besondere Umgebung schaffen und ihren Zweck erfüllen.

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Kardinaltugenden und Theologische Tugenden und GesetzeRaum der SegnaturaAuszug aus der Geschichte

Raphael

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Die Theologischen Tugenden ist ein allegorisches Gemälde, das die Figur der Gerechtigkeit darstellt. Das Gemälde zeigt Episoden, die von den Etappen der Entstehung des Rechts und seiner Geschichte erzählen.

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Disputation über das Heiligste SakramentRaum der SegnaturaAuszug aus der Geschichte

Raphael

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Das Fresko zeigt eine ausführliche Diskussion über die wichtigste Tradition der Liturgie - das Sakrament der Kommunion. Es handelt sich aber eher um eine Form, die Raffael verwendet, um die Hauptbotschaft des Kunstwerks zu vermitteln. Dieses Fresko dient in erster Linie der Verherrlichung des Christentums. Es ist eine spezifische Hymne an die Kirche. Es ist ein kollektives Bild des Christentums als Religion, seiner Symbole, Dogmen und Gesetze.

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Schule AthenRaum der SegnaturaDie ganze Geschichte

Raphael

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Die Schule von Athen ist das berühmteste Meisterwerk Raffaels. Unter den zahlreichen Kunstwerken der Renaissance wird es einhellig als das beste anerkannt. In der Mitte stehen die großen Denker Aristoteles und Platon. Platon trägt einen roten Umhang und ähnelt Leonardo da Vinci. Er hält seine Hände hoch. Das verweist auf seine Vision und seine wissenschaftlichen Ansichten, nach denen sich die Ideen im Himmel entwickeln. Aristoteles im blauen Kleid zeigt nach unten und behauptet, dass die Ideen untrennbar mit dem irdischen Leben verbunden sind. Das Fresko zeigt die großen Denker der Vergangenheit - Sokrates flankiert von Platon und Diogenes auf der Treppe liegend. Im Vordergrund, ganz unten, ist Pythagoras von Schülern umgeben. Der nachdenkliche Heraklit steht in der Mitte, Euklid hält einen Kompass und wird flankiert von Zoroaster und Ptolemäus, die mit ihren Schülern sprechen. Raffael setzt etwa fünfzig Persönlichkeiten meisterhaft in das Fresko ein, wobei er jeder Figur die gebührende Aufmerksamkeit schenkt und allen eine bedeutende Rolle zuweist. Darüber hinaus ordnet er seine Personen nach einer bestimmten Logik an, behält aber ihre individuellen Merkmale bei. Michelangelo soll den Freskensaal besucht und sich in dem Porträt des Herakleitus wiedererkannt haben. Er war sehr zufrieden, dass Raffael ihn weit weg von der Menge der streitenden Windbeutel darstellte.

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ParnassusRaum der SegnaturaAuszug aus der Geschichte

Raphael

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Ein ruhiger grüner Hain auf dem Berg Parnass und eine sorglose weltliche Gesellschaft, die auf dem Fresko dargestellt sind, stellen eine harmonische Verbindung von Mensch, Natur und Dichtkunst dar. Der Berg Parnass, auf dem Apollo und die Musen wohnen, nimmt den zentralen Platz auf dem Fresko ein. Er ist ein Symbol für die Welt der Poesie. Es ist der Berg Parnass, wo die kastalische Quelle ihre Reise beginnt, eine Quelle der Inspiration für die größten Dichter aller Zeiten.

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DeckeRaum der SegnaturaAuszug aus der Geschichte

Raphael

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Die verzierte Decke ist in vier Abschnitte unterteilt. Jeder von ihnen ist den Aspekten der Weisheit gewidmet: Philosophie, Theologie, Gerechtigkeit und Poesie. Papst Julius II. selbst hat diese vier Disziplinen ausgewählt.

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Schlacht um OstiaZimmer des Brandes im BorgoAuszug aus der Geschichte

Raphael

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Das Fresko zeigt die Seeschlacht in der Nähe des Hafens von Ostia, dem Fluss Tiber. Die Schlacht fand in der Mitte des IX. Jahrhunderts statt. Die muslimische Flotte griff die christliche Flotte an.

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Krönung der CharlemagneZimmer des Brandes im BorgoAuszug aus der Geschichte

Raphael

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Im Jahr 800 krönte Papst Leo III. Karl den Großen feierlich in der Peterskirche in Rom. Der spätere Kaiser Karl ging als einer der mächtigsten Staatsmänner der Welt in die Geschichte ein. Dabei handelte es sich nicht nur um einen traditionellen Krönungsakt, sondern um die symbolische Besiegelung einer gütlichen Einigung zwischen dem Vatikan und Frankreich.

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DeckeZimmer des Brandes im BorgoAuszug aus der Geschichte

Perugino

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Papst Julius II. beauftragte Pietro Perugino, den Lehrer Raffaels, mit der Ausmalung der Decke.

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Beschreibung von Leo 3Zimmer des Brandes im BorgoAuszug aus der Geschichte

Raphael

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Der Schwur Leos III. oder die Rechtfertigung Leos III. ist das letzte vierte Kunstwerk in Raffaels Räumen. Es grenzt an die Fresken Der Brand im Borgo, Die Krönung Karls des Großen und Die Schlacht von Ostia. Einige Historiker behaupten, dass Raffael seine Lehrlinge mit der Ausführung des Gemäldes betraute und sich nur an bestimmten Elementen beteiligte.

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Brand in der BorgZimmer des Brandes im BorgoDie ganze Geschichte

Raphael

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Borgo ist ein Gebiet, das an den Palast der Päpste im Vatikan angrenzt. Im Jahr 847 kam es zu einem großen Brand. Die Bemühungen, die Flammen zu löschen, waren erst erfolgreich, als Papst Leo IV. auf die Loggia trat. Seine Anwesenheit genügte, um das Feuer zu löschen. Diese Tatsache ist im Grunde das Hauptelement des Freskos, obwohl der Vatikanpalast und der Pontifex im Hintergrund dargestellt sind. Papst Leo IV. trägt die Tiara, eine weiße Soutane und einen scharlachroten Umhang. Er hält den Römern seine Segensrede. Raphael konzentrierte sich nicht auf das vom Papst vollbrachte Wunder, sondern auf die verängstigten Menschen, die aus dem Konzept gebracht wurden. Im Vordergrund ist eine junge Mutter mit einem Kind zu sehen, die eine Unterkunft sucht. Die verzweifelten Frauen knien nieder und beten für die Rettung. Raphael malte die Figuren aus dem legendären Gedicht "Aeneis", die dem Feuer in Troja entkommen konnten. Aeneas hat sich seinen alten Vater Anchises geschnappt. Links neben Aeneas steht seine Frau, die junge Creusa, und rechts ist ihr Sohn Ascanius zu sehen.

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13Sammlung Zeitgenössische Kunst12 · Exponate
KreuzigungRoom of the SibylsAuszug aus der Geschichte

Gerardo Dottori

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Die Kreuzigung Christi wird auf eine unerwartete Weise dargestellt - im Futurismus. Der Futurismus zeigt die Kunst der Zukunft, in der eine Stadt, Autos und eine unpersönliche Gesellschaft den zentralen Platz einnehmen.

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Le PenseurRoom of the SibylsAuszug aus der Geschichte

Auguste Rodin

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Ursprünglich nannte Auguste Rodin seine bedeutendste Skulptur den Dichter. Die Statue ist Teil der Komposition, die der Göttlichen Komödie gewidmet ist, und stellt Dante dar, der auf die Leiden der Sünder herabschaut.

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LesemonksAuszug aus der Geschichte

Ernst Barlach

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Die Figur erinnert an italienische Monumentalstatuen aus dem vierzehnten Jahrhundert. Die Mönche sind ziemlich besessen, sie scheinen ungerührt und in die Lektüre vertieft zu sein.

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MadonnaAuszug aus der Geschichte

Lucio Fontana

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Auf den ersten Blick scheint die Skulptur der Madonna eine formlose Masse aus Ton und Sand zu sein. Ein junges, ernstes Gesicht der Jungfrau Maria scheint wie eine schöne Wolke aus der schweren Gipsmasse hervorzutreten. Kompositorisch ist die Skulptur unvollendet wie eine Skizze auf einer Leinwand. Ihre Formen sind kantig, schroff und rau, ohne Plastizität und Dynamik.

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ChristusRoom of religious art in France from the 1920 to the 1950Auszug aus der Geschichte

Georges Rouault

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Das Gemälde ist voller düsterer, tragischer Elemente und verbindet Romantik, Gotik und Expressionismus. Georges Rouault war ein religiöser Mensch, daher haben biblische Figuren und Themen sein Werk stark beeinflusst.

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Piazza Cavalli in PiacenzaRooms of the painting in Italy between the warsAuszug aus der Geschichte

Filippo de Pisis

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Die urbane Landschaft scheint mit dynamischen, wilden und schnellen Pinselstrichen gestaltet zu sein. Aufgrund des Mangels an Farben und der Fülle an hellblauen Tönen scheint der Raum voller Luft und Wind zu sein.

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PietaRoom of Van Gogh, Medardo RossoAuszug aus der Geschichte

Vincent van Gogh

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Pieta ist eine Interpretation des Autors Vincent van Gogh, inspiriert durch das Gemälde des französischen Malers Eugène Delacroix. Die Ironie besteht darin, dass die Pieta ohne diesen ärgerlichen Vorfall nicht gemalt worden wäre.

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Aetas AureaRoom of Van Gogh, Medardo RossoAuszug aus der Geschichte

Medardo Rosso

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Die Wachsskulptur stellt ein Porträt der Ehefrau des Künstlers, Giuditta Pozzi, und ihres Sohnes Francesco dar. Die Skulptur ist dynamisch und plastisch, obwohl sie keine klaren Formen aufweist. Sie ist ein leuchtendes Beispiel für impressionistische Bildhauerei.

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Pio 11Room of the CreedAuszug aus der Geschichte

Adolfo Wildt

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Die Statue ist unter dem neuen Einfluss der Kunst des XX Jahrhunderts entstanden. Etwas Ungreifbares, Kaltes und Großes unterscheidet die Statue von Papst Pio XI. von den Skulpturen aus dem XVII. oder XX. Die Statue repräsentiert einen neuen Blick auf den Marmor als Material und seine Eigenschaften.

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Studie für Velazquez Pope 2Room of Great BritainAuszug aus der Geschichte

Francis Bacon

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Das malerische Experiment von Francis Bacon basiert auf dem Porträt von Papst II. von Diego Velásquez. Bacon war von den Gemälden des großen Porträtisten so inspiriert, dass er eine Serie von vierzig Gemälden mit dem Titel Die schreienden Päpste malte.

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ReiterRoom of PontiffsAuszug aus der Geschichte

Marino Marini

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Der Reiter ist ein zentrales Motiv im Schaffen des Bildhauers Marino Marini. Der Künstler sagte, dass die Verbindung zwischen Mensch und Pferd für ihn viel interessanter war als das Thema Mensch und Auto, das im XX Jahrhundert immer populärer wurde. Der Reiter ist die Hauptidee, die sich im Laufe der Jahre durch die Kriege und Tragödien und die Veränderungen in der Weltanschauung des Bildhauers verändert hat.

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Angelische LandschaftSalvador Dalì roomAuszug aus der Geschichte

Salvador Dali

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Die Landschaft ist ein wesentlicher Bestandteil von Dalis Gemälden. Viele Elemente dieser Leinwand - eine endlose Wüste, dünne, blasse Figuren, prächtige Wolken und deutliche Schatten der Objekte - sind in anderen Gemälden von Dali zu sehen. Auf der Leinwand sind zehn Figuren abgebildet: fünf Engel, vier Menschen und ein weißes Einhorn.

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14Die Sixtinische Kapelle41 · Exponate
Die Auferstehung von ChristAuszug aus der Geschichte

Ghirlandaio

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Das Fresko zeigt den Moment, in dem Christus vom Tod auferstanden ist. Mit einer weißen Fahne in der Hand kommt er aus dem Grab.

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Diskussion über den Leib von MosesAuszug aus der Geschichte

Signorelli

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Das Fresko zeigt den Erzengel Michael im Kampf mit Satan um den Leib des Moses. Viele Historiker streiten über den wahren Ursprung dieses Themas. Es ist nicht sicher, warum Michael mit dem Teufel über den Körper des Propheten stritt.

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Das letzte UrteilDie ganze Geschichte

Michelangelo

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Es handelt sich um eines der komplexesten und mächtigsten Fresken, sowohl was die Gestaltung als auch den Grad der Komplexität betrifft. Oben links sind Engel zu sehen, die im Flug tragen. Sie halten die Symbole der Passion in ihren Händen - das Kreuz, die Nägel, die Dornenkrone. Auf der rechten Seite halten die Engel die Säule der Geißelung und die Lanze mit dem in Essig getränkten Schwamm hoch. Es sei darauf hingewiesen, dass die Engel ohne Flügel gemalt sind, was sie wie normale Menschen aussehen lässt. In der Mitte des Freskos stehen die Mutter Gottes und Christus, umgeben von den Heiligen, die auf das Urteil warten. Die Figur Christi ist die größte, in einer dynamischen, breiten Geste, eingefangen in dem Moment, in dem das Urteil des Jüngsten Gerichts gesprochen wird. Historiker haben über die mit der Geste Christi verbundenen Gefühle debattiert. Die einen sagen, dass er damit die Unruhe in der Umgebung besänftigt, die anderen behaupten, es handele sich um eine fluchende Geste. Die Jungfrau wendet ihr Haupt und wartet auf das Ergebnis des Urteils. Christus und die Jungfrau sind von den heiligen Märtyrern umgeben. Sie halten die Dinge, die auf die eine oder andere Weise ihren Tod verursacht haben. Rechts von Christus steht der graubärtige Petrus mit den beiden Schlüsseln des Himmels. Darunter sehen wir den Heiligen Bartholomäus mit seiner eigenen Haut, die von den Heiden gehäutet wurde. Das Gesicht des Märtyrers ist ein Selbstporträt von Michelangelo. Ihm gegenüber steht der heilige Laurentius mit dem Gitter, auf dem er von den römischen Heiden bei lebendigem Leib verbrannt wurde. Rechts, auf einer der Wolken, sehen wir die heilige Katharina von Alexandrien in einem grünen Gewand. Sie hält das Zahnrad in der Hand, das als Instrument ihrer Hinrichtung diente. Über der heiligen Katharina befindet sich der heilige Paulus in einem roten Umhang. Neben ihr kniet der heilige Sebastian und hält die Pfeile in der Hand. Römische Soldaten schossen Pfeile auf ihn. Direkt über Sebastian scheint der heilige Andreas auf einer Wolke herabzusteigen und hält das Kreuz in seiner erhobenen Hand. Unten links sind junge Jungfrauen, Sibyllen und Figuren des Alten Testaments zu sehen. In der Mitte des unteren Abschnitts sind die Engel der Apokalypse zu sehen, die die Toten durch das Blasen ihrer Trompeten erwecken. Rechts unten lassen Engel und Teufel die Verdammten in die Hölle stürzen. Unten befindet sich Charon, der die Seelen in seinem Boot transportierte, um sie vor den Richter Minos zu führen, dessen Körper in die Windungen der Schlange gehüllt ist. Da das Fresko nackte Figuren darstellt, geriet Michelangelo in einen Konflikt mit Moralisten. Der Zeremonienmeister Biagio da Cesena forderte ihn auf, die Anstandsregeln zu beachten. Er beschwerte sich darüber, dass an einem so heiligen Ort keine nackten Figuren gemalt werden durften. Michelangelo konnte ihm nicht direkt widersprechen, aber er antwortete auf eine andere Weise. Rechts unten, unter den Toten, die in die Hölle geführt wurden, malte er einen lächerlichen Mann mit Eselsohren, der von einer gewundenen Schlange bedeckt war. Die Gestalt und das Gesicht des Mannes ähnelten dem Gesicht des Kardinals. Als der Zeremonienmeister sein Gesicht auf dem Fresko sah, beschwerte er sich bei Papst Paul III. Die Antwort des Papstes war brillant: "Ich kann auf der Erde Befehle erteilen, oder zumindest hätte ich einen gewissen Einfluss, wenn es um die Vorhölle geht. Aber in allen Angelegenheiten, die die Hölle betreffen, bin ich hilflos. Ihr solltet das mit Michelangelo besprechen..."

Der Originaltext des Autors wurde unverändert beibehalten.

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Taufe von ChristAuszug aus der Geschichte

Perugino

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Für die Ausschmückung der Wände mit den biblischen Motiven beauftragte der Papst den damals schon bekannten Künstler Perugino. Zusammen mit seinem Assistenten Pinturicchio schmückte der Maler die Wand mit einer kanonischen Darstellung einer umbrischen Landschaft. Vor einem harmonischen pastoralen Hintergrund stellte er feierlich gekleidete Adlige Hand in Hand mit biblischen Figuren auf.

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Die Berufung der ersten ApostelAuszug aus der Geschichte

Ghirlandaio

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Das Fresko stellt die Berufung von Petrus und Andreas zu Aposteln und Jüngern Christi dar. Eines Tages ging Jesus an der galiläischen Küste entlang und sah zwei Fischer, die Brüder Petrus und Andreas. Jesus sprach zu ihnen, während sie ihre Netze auswarfen.

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Die Versuchungen ChristiAuszug aus der Geschichte

Botticelli

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Das Fresko zeigt vier Schlüsselepisoden. Drei davon sind eine Darstellung der Versuchung Christi durch Satan. In der ersten Episode auf der linken Seite versucht der Teufel in der Gestalt eines Einsiedlers, Christus zu überreden, sein Fasten zu brechen, Steine in Brot zu verwandeln und es zu essen. Damit fordert er ihn auf, die Macht des Gottessohnes zu beweisen.

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Letztes AbendessenAuszug aus der Geschichte

Rosselli

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Es handelt sich um das letzte Abendmahl Jesu mit seinen zwölf Jüngern, bei dem er seinen Verrat durch einen der anwesenden Apostel voraussagt. Am Tisch sitzend, bricht Christus das Brot und reicht es den Anwesenden mit den Worten: "Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird." Den Wein in seinem Kelch bezeichnet er als sein Blut, das für die Menschen vergossen wird.

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Die BergpredigtAuszug aus der Geschichte

Rosselli

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Nachdem er seine Jünger ausgewählt hatte, stieg Jesus Christus mit ihnen von der Spitze des Berges hinab und stellte sich auf die Ebene. In der ersten Szene des Freskos predigt Christus, umgeben von den Aposteln, zu einer Menschenmenge. Dieses Ereignis ist als Bergpredigt bekannt.

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Christus übergibt die Schlüssel an PetrusAuszug aus der Geschichte

Perugino

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Christus übergibt seinem Jünger feierlich den goldenen und den silbernen Schlüssel und gibt ihm damit die Erlaubnis, Sünden zu vergeben und Seelen in den Himmel zu lassen. Dieses Fresko illustriert das sechzehnte Kapitel des Matthäus-Evangeliums. Die Hauptbotschaft des Freskos ist in der Mitte dargestellt: die Übergabe der Schlüssel zum Himmelreich an den Apostel Petrus.

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Schöpfung der Sonne Mond und PflanzenAuszug aus der Geschichte

Michelangelo

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Nach dem Buch Genesis schuf Gott am vierten Tag die Himmelskörper und die Pflanzen. Seine Hände übertragen willentlich und selbstbewusst lebensspendende Energie und Kraft. Der Schöpfer muss die Objekte nicht berühren, um ihnen seinen Willen mitzuteilen. Es genügt, dass er seinen Arm nach seinen Schöpfungen ausstreckt, damit sie seiner Botschaft gehorchen.

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Trennung der Erde von den WassernAuszug aus der Geschichte

Michelangelo

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Am zweiten Tag der Erschaffung der Welt trennte Gott das Firmament vom Wasser. Das Fresko zeigt den Allmächtigen, wie er über seine Schöpfung fliegt und die Trennung von Wasser und Firmament beobachtet.

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Erschaffung von AdamDie ganze Geschichte

Michelangelo

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Adam, dem ersten Menschen auf der Erde, wurde durch die Hand des Allmächtigen das Leben geschenkt. Der Verstand und der Wille des hübschen und starken jungen Mannes schlafen noch; er streckt seine Hand schlaff nach Gott aus, der mit seinem Zeigefinger seiner Schöpfung die lebensspendende Energie überträgt. Die Gestalt Adams hält die von Gott empfangene Kraft und Stärke. Sein Blick, der zu Gott gerichtet ist, ist voller Erwartung. In diesem kurzen Abstand zwischen den Fingern Gottes und Adams verbirgt sich das Wesen und die magnetische Anziehungskraft des ganzen Werks. Es scheint, dass der Schöpfer dem Menschen einen elektrischen Strom schickt, den Funken des Lebens. Gott wird dargestellt, wie er durch den grenzenlosen Raum des Universums fliegt. Hinter ihm schwebt ein Mantel, wie ein Segel. Er vereint die Engel, die den Schöpfer umgeben. Ein Engel schaut Gott über die Schulter, beeindruckt von der Schönheit des ersten Menschen. Kunstexperten vermuten, dass die Umrisse des Umhangs den Konturen des menschlichen Gehirns ähneln. Dieses Symbol zeigt Gott als den höchsten Geist, den Ursprung der Gedanken und des Willens des Menschen.

Der Originaltext des Autors wurde unverändert beibehalten.

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Erschaffung von EveAuszug aus der Geschichte

Michelangelo

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Die Hauptfigur des Freskos ist Eva, die von Gott aus Adams Rippe geschaffen wurde. Sie ist ein junges, weibliches, schüchternes und hilfloses Mädchen. Wie ein Rehkitz, das aufgesprungen ist, blickt sie ehrfürchtig und ehrfürchtig zu Gott und hält ihre Handflächen zum Gebet zusammen. Ihr Gesicht zeigt anfängliches Erstaunen, die Erkenntnis der eigenen Existenz und Dankbarkeit gegenüber dem Schöpfer.

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Der Fall und die Vertreibung aus dem Garten von EdenAuszug aus der Geschichte

Michelangelo

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Die Komposition ist konzeptionell in zwei Teile gegliedert. Auf der linken Seite befindet sich die Szene des Sündenfalls. Hier sind Adam und Eva ein harmonisches Paar, das antiken Göttern ähnelt, jung, friedlich und sorglos. Im rechten Teil des Freskos werden die ersten Menschen aus dem Garten Eden vertrieben. Sie werden als leidend dargestellt und von Engeln vertrieben.

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Trunkenheit von NoahAuszug aus der Geschichte

Michelangelo

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Das Fresko besteht aus zwei aufeinanderfolgenden Episoden. Auf der linken Seite gräbt Noah seinen Weinberg. In der Mitte und rechts, im zweiten Teil des Freskos, schläft Noah, betrunken und nackt, mit seinen Söhnen Sem, Jafet und Ham, der mit dem Finger auf seinen Vater zeigt. Der Wein, der Noah berauschte, ist ein Symbol für die Fruchtbarkeit, die nach der großen Sintflut in der Erde erwachte. Überglücklich über die Wiederauferstehung des Landes und seiner Gaben, trank Noah zu viel und wurde berauscht.

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Die VersenkungAuszug aus der Geschichte

Michelangelo

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Das Fresko "Die Sintflut" war das erste Gemälde von Michelangelo an der Decke der Sixtinischen Kapelle. Das Fresko zeigt Menschen im Angesicht des drohenden Todes und offenbart ihr Verhalten in Abhängigkeit von ihrem Charakter. Die wütende Flut ist nur in groben Zügen dargestellt.

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Opfer von NoahAuszug aus der Geschichte

Michelangelo

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Nachdem der Regen aufgehört hatte und die Flut zurückgegangen war, wurde die Arche Noah an Land gespült. Als die Menschen das Land betraten, waren sie über das Ausmaß der Katastrophe und die Zahl der Opfer erstaunt.

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DavidAuszug aus der Geschichte

Michelangelo

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Das Fresko hält den Moment fest, in dem der von David besiegte Riese Goliath zu Boden fällt.

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Judith und HolofernesAuszug aus der Geschichte

Michelangelo

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Das Fresko stellt die Hebräerin Judith und ihre Magd dar, die den Kopf des assyrischen Feldherrn Holofernes tragen. Judith wurde zu einem Symbol für den jüdischen Kampf gegen die Eroberer im Nahen Osten. Sie tötete Holofernes eigenhändig und befreite die Juden von der assyrischen Unterdrückung.

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Bestrafung von HamanAuszug aus der Geschichte

Michelangelo

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Der Name Haman wird im Alten Testament erwähnt und mit dem jüdischen Feiertag Purim in Verbindung gebracht. Haman war ein Wesir des persischen Königs Ahasveros. Alle königlichen Beamten knieten vor Haman nieder, außer Mordechai, einem Juden, der erklärte, dass die Juden sich nur vor Gott verneigten. Der wütende Haman fasste den Plan, alle in Persien lebenden Juden zu töten, und wählte das Datum - den dreizehnten Tag des Monats Adar.

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JoelAuszug aus der Geschichte

Michelangelo

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Der biblische Prophet Joel war der erste, der seine Predigten aufzeichnete und eine Sammlung von Prophezeiungen zusammenstellte. Er warnte die Menschen vor dem kommenden Tag Gottes, an dem alle Ungläubigen gerichtet werden würden.

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Die Braune SerpteAuszug aus der Geschichte

Michelangelo

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Während der Reise des jüdischen Volkes von Ägypten nach Kanaan fertigte Moses eine bronzene Schlange an. Sie heilte die Menschen, die von Giftschlangen gebissen worden waren, und wurde zu einer Art Symbol für ihre Wanderung durch die arabische Wüste.

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EzekielAuszug aus der Geschichte

Michelangelo

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Hesekiel ist ein großer Prophet des Alten Testaments, der im 7. Jahrhundert v. Chr. in Jerusalem lebte.

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Trennung von Licht von DunkelheitAuszug aus der Geschichte

Michelangelo

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Im Zentrum des Freskos "Trennung von Licht und Finsternis" steht ein graubärtiger alter Mann, Gott der Schöpfer, Sabaoth, so einer seiner Namen. Seine Gestalt scheint allumfassend und allmächtig zu sein. Es ist der Name Sabaoth, der manchmal für den Schöpfer verwendet wird, der die Macht und die schützende Kraft Gottes vereint. Dieser Name wird in der Bibel nicht erwähnt, findet sich aber häufig in den Psalmen.

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JeremiahAuszug aus der Geschichte

Michelangelo

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Der Prophet Jeremia aus dem Alten Testament lebte bereits 600 Jahre vor Christus. Er wurde im Alter von 15 Jahren zum Propheten ernannt und prophezeite 23 Jahre lang. Er warnte die Juden, die Gott verließen, vor seinem Zorn. Jeremia sagte die Bestrafung der Sünder voraus, aber das Volk lachte ihn aus und wollte ihn töten.

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Der Libysche SibylleAuszug aus der Geschichte

Michelangelo

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Diese Sibylle wurde aufgrund ihrer libyschen Herkunft Lybica genannt. Wir sehen ihre zarten, statuarischen Schultern, ihren Hals, ihre gemeißelten Züge und ihre anmutigen Bewegungen. Offensichtlich verkörpert Lybica Weisheit, Schönheit und Großartigkeit.

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DanielAuszug aus der Geschichte

Michelangelo

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Der große biblische Prophet Daniel wurde in einer reichen Familie geboren. Als er fünfzehn Jahre alt war, wurde er nach der Eroberung Jerusalems in Gefangenschaft genommen. Der Junge wurde für den Königsdienst ausgebildet. Und sobald er seinen Abschluss gemacht hatte, wurde er an den Hof von Nebukadnezar gebracht.

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Die kumäische SibylleAuszug aus der Geschichte

Michelangelo

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Die kumäische Sibylle ist die berühmteste Prophetin, deren Name mit der Vorhersage von apokalyptischen Ereignissen in Verbindung gebracht wird. Die Sibylle sitzt auf einem Marmorthron und ist mit dem Lesen und Auslegen von Texten beschäftigt. Sie wird als strenge und dicke alte Frau dargestellt.

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Die Delphische SibylleAuszug aus der Geschichte

Michelangelo

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Die Delphische Sibylle oder Delphica war eine Priesterin des Sonnengottes Apollo. Sie wurde vor dem Trojanischen Krieg in der Stadt Delphi geboren, wo der Kult des Apollon blühte und ein ihm geweihter Tempel errichtet wurde.

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ZechariahAuszug aus der Geschichte

Michelangelo

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Der Prophet Zacharias wurde im 6. Jahrhundert v. Chr. geboren. Er sagte viele Ereignisse aus dem Neuen Testament detailliert voraus.

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JonahAuszug aus der Geschichte

Michelangelo

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Der Prophet Jona lebte im 8. Jahrhundert v. Chr. Als er ein Kind war, wurde er krank und starb. Aber seine Mutter betete so inbrünstig zu Gott um die Rettung ihres Sohnes, dass er von den Toten auferstand.

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ZwickelAuszug aus der Geschichte

Michelangelo

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Im Matthäus-Evangelium heißt es, dass Jesus einen großen Stammbaum hatte. Bevor er auf die Erde kam, gab es fast vierzig Generationen seiner Vorfahren. Die Familiengruppen, die wir auf den Lünetten sehen, sind die Vorfahren von Christus. In der Nähe jeder grob unterteilten Familie befinden sich Tafeln mit den Namen der abgebildeten Personen.

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IsaiahAuszug aus der Geschichte

Michelangelo

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Bereits 700 v. Chr. sagte der Prophet Jesaja das Kommen des Gottessohnes, sein Leben und seinen Tod voraus. Das Buch Jesaja offenbart die Untreue des jüdischen Volkes gegenüber seinem Gott. Der Prophet warnte die Juden vor der kommenden Gefangenschaft und der anschließenden Befreiung. Er sprach über die Verwüstung Jerusalems und seine weitere Wiederherstellung.

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Die persische SibylleAuszug aus der Geschichte

Michelangelo

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Im 13. Jahrhundert v. Chr. sagte die persische Sibylle den Ruhm Alexanders des Großen und das Kommen Jesu Christi voraus.

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Die Erythraean SibylAuszug aus der Geschichte

Michelangelo

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Die Sibylle von Erythraea sagte die Zerstörung Roms, den Fall von Troja, Kriege und die Apokalypse voraus. Der Sonnengott Apollo und die Hexe Lamia sollen ihre Eltern sein.

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Die Bestrafung von KorahAuszug aus der Geschichte

Botticelli

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Das Fresko stellt die alttestamentarische Geschichte von Korach dar, der eine Rebellion von 250 Menschen gegen Mose und seinen Bruder Aaron anführte. Korach hatte das Volk um sich geschart und es davon überzeugt, dass Mose zu Unrecht als Führer der Israeliten verehrt wurde. Auf der rechten Seite sehen wir Korahs wütende Gruppe mit Steinen in ihren Händen. Sie sind bereit, Mose anzugreifen und zu schlagen.

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Übergabe der GesetzestafelnAuszug aus der Geschichte

Rosselli

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Das Fresko zeigt eine der Schlüsselgeschichten des Alten Testaments: Moses erhält die Tafeln mit den Zehn Geboten. Das Fresko veranschaulicht eine Reihe von Ereignissen vom Aufstieg Moses auf den Berg Sinai bis zur Verbrennung des goldenen Kalbs. Dieses Ereignis fand auf dem Berg Sinai statt, wohin Gott den Propheten geführt hatte.

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Die Prozesse und die Rufung von MosesAuszug aus der Geschichte

Botticelli

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Das Fresko zeigt einige der wichtigsten Ereignisse aus dem Leben des Moses. Auf der rechten Seite setzt sich Mose für einen Juden ein, der auf dem Bau arbeitet und von einem Aufseher verprügelt wird. Mose tötet versehentlich den Ägypter und flieht aus der Stadt.

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Diese Geschichte in der Route
Reise von Moses nach ÄgyptenAuszug aus der Geschichte

Perugino

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Das Fresko zeigt fünf Episoden aus dem Aufenthalt von Moses in Ägypten. Der Hintergrund der Geschichte ist der folgende: Als Mose in Ägypten lebte, wurde er Zeuge, wie ein ägyptischer Aufseher die Hebräer schlug. Er tötet den Ägypter und flieht nach Midian. Dort heiratete Mose Zipporah, die Tochter des Priesters Jethro, und wurde Hirte.

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Überquerung des roten MeeresAuszug aus der Geschichte

Rosselli

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Das Fresko stellt die zehn Plagen dar, die Moses über die Ägypter schickte, als er sie aufforderte, die versklavten Israeliten freizulassen. Im Namen Gottes forderte Mose den Pharao auf, die Israeliten freizulassen. Um den ägyptischen Herrscher zu überzeugen, bestrafte der Prophet die Ägypter mit Plagen, die ihnen Unheil brachten. Als der Pharao das Entsetzen seines Volkes sah, schickte er die Israeliten auf ihren Weg.

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Moses Testament und TodAuszug aus der Geschichte

Signorelli

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Der Prophet Mose war 120 Jahre alt, als er kurz vor dem Einzug in das Gelobte Land starb. Bis dahin war er vierzig Jahre lang mit den Israeliten durch die Wüste Sinai gewandert. Als er seinen Tod spürte, versammelte der Prophet die Menschen um sich, um Abschied zu nehmen. Diese letzten Momente im Leben des Propheten sind auf dem Fresko in vier Szenen dargestellt.

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15Gregorianisches Etruskisches Museum7 · Exponate
Urne des Meisters von OenomausAuszug aus der Geschichte

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Auf der Urne ist Oenomaus dargestellt, wie er auf die Knie fällt, um von Pelopes geschlagen zu werden. Die Tochter des Oenomaus, Hippodamia, flieht vor Angst. Und die Pferde stolperten und stürzten. Dies ist der letzte Moment im Leben des Oenomaus - die Sonne des Kriegsgottes Ares.

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Gold pectoralAuszug aus der Geschichte

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Dieser Brustpanzer ist aus einem einzigen Goldblech gefertigt und mit Reliefs versehen, die versteckte Bedeutungen enthalten. Der Brustharnisch ist mit komplexen kleinen Ornamenten bedeckt, die in Streifen um ein zentrales Emblem angeordnet sind. Im Allgemeinen ist der Brustharnisch mit seriellen Motiven geprägt.

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LöwenpaarAuszug aus der Geschichte

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Die beiden Tiere sind in einer aggressiven Pose mit geöffnetem Maul dargestellt, als wollten sie angreifen. Obwohl die Figuren realistisch sind, fehlen ihnen anatomische Details. Die Bildhauertechnik wurde aus Nordsyrien übernommen.

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Amphora mit PferdekopfAuszug aus der Geschichte

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Die Vorderseite der Vase ist mit dem Kopf eines goldbewehrten Pferdes verziert. Diese Amphore ist ein leuchtendes Beispiel für die etruskische Schwarzfigurenmalerei. Sie zeichnet sich durch Klarheit, Symmetrie und Genauigkeit der Linien, Silhouetten und Figuren aus.

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Mars von TodiAuszug aus der Geschichte

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Die hohlgegossene Mars-Statue aus Todi stellt einen etruskischen Krieger in einem Brustpanzer dar. Der Körper, der Kopf, die Arme, die Beine und die Einsätze des Kriegsanzugs wurden separat aus Bronze gefertigt. Der Stellung der Hände nach zu urteilen, hielt der Krieger in der rechten Hand einen Becher und in der linken Hand eine Lanze.

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Paar der HändeAuszug aus der Geschichte

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Das Paar Hände ist eine frühe etruskische Komposition, der erste Versuch, den menschlichen Körper in der Kunst darzustellen. Die Hände scheinen nur aus Fingern zu bestehen, da sie so lang und dünn sind.

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Hütte geformt UrnAuszug aus der Geschichte

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Diese Urne enthielt die verbrannten Überreste einer Person im Alter von etwa 16 Jahren. Historiker vermuten, dass es sich um ein junges Mädchen handelt. Ihre Überreste wurden in die Urne gelegt, um an ihr Wesen als Person und ihre Stellung innerhalb einer bestimmten sozialen Gruppe zu erinnern.

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Bildquellen

Die Bilder aus Museen wurden vom Projekt Waguide zur Verfügung gestellt. Foto des Louvre: Diego Lopez Sebastian (Dieglop), CC BY-SA 4.0. Foto der Nike von Samothrake: Mbzt, Wikimedia Commons. Die Reproduktionen der Gemälde sind gemeinfrei. Die Bilder können zur Darstellung beschnitten werden.

Louvre — Diego Lopez Sebastian · Nike von Samothrake — Mbzt · CC BY-SA 4.0